Aktuelle Termine

Biotoppflege Galgenbergwiese
Sa 26.Aug, 2017
09:00 Uhr

Biotoppflege Galgenbergwiese
Sa 02.Sep, 2017
13:00 Uhr

Galgenbergwiese: Die Entwicklung eines BNAN-Grundstückes
Fr 08.Sep, 2017
19:30 Uhr

Biotoppflege Weigoldsbergwiese
Sa 16.Sep, 2017
13:00 Uhr

Biotoppflege Talbachwiese
Sa 23.Sep, 2017
13:00 Uhr

Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. Bezirksgruppe Geislingen

19. August 2017 - Biotoppflege Kuhbergwiese, Nenningen

Kuhberg17knAls die Deutsche Bahn AG noch Deutsche Bundesbahn hieß und den Schwerpunkt hatte Züge fahren zu lassen, da gab es den Slogan „Alle reden vom Wetter. Wir nicht."

Wir müssen heute im Sinne des Bahn-Spruches vom Wetter reden.

Am 12.August mussten wir den geplanten Arbeitseinsatz auf der Kuhbergwiese wegen Regens absagen. Das war seit „Menschengedenken" das erste Mal.
Am 17. August kämpften unsere beiden Mitglieder beim Abmähen der Wiese mit extrem schwüler Hitze.

Heute hätte uns beinahe noch ein „örtlicher, in Stärke unterschiedlicher Regenschauer" aus dem Konzept gebracht. Glücklicherweise hörte der Regen mit Beginn des Abrechens auf, bescherte uns jedoch schweres, nasses Gras.

Wir hoffen für unsere nächste Biotoppflege – Galgenbergwiese am 26. August – auf eine stabilere Wetterlage.


08. August 2017 - 43. ÖZL in Pfonstetten - Aichelau

OZL17

Die Gemeinde Pfronstetten hat einen tollen Bericht über das zur Zeit stattfindende 43. BNAN-Zeltlager auf ihrer Homepage veröffentlicht.
Zum Bericht geht es hier.


05. August 2017 – Biotoppflege Hangwiese Rohrachtal, Geislingen
AE Rohrach17-00k
Wie in den vorhergehenden Jahren rechen wir einen Tag nach dem Schülerferienprogramm die Wiese zusammen mit der NABU Gruppe Geislingen ab. Dank der Unterstützung durch zwei engagierte Mädchen, die die Wiese einen Tag zuvor kennen gelernt haben, konnten wir den Arbeitseinsatz in zwei Stunden erledigen.
AE Rohrach17-01kAE Rohrach17-02k














04. August 2017 - Schülerferienprogramm – „Unterwegs im Rohrachtal"
SFP Rohrach17-00k

Unsere diesjährige Rohrachtal-Exkursion hatte den Schwerpunkt „Tierkinder".
Zuerst galt es in der Graureiherkolonie am Berghang den letzten Horst mit noch nicht flüggen Jungreihern zu finden. Mit einem Spektiv konnten die drei Jungvögel groß im Bild betrachtet werden.
Die nächste Station war die gemähte Hangwiese. Dort entdeckten wir neben vielen Heuschrecken ein Hummelnest, einige junge Erdkröten und über ein Dutzend kleine Zauneidechsen.
Am See in den Weiherwiesen sahen wir neben einige Blässhühner mit ihren Jungen auch noch einen Zwergtaucher und einen schon auf dem Durchzug befindlichen Waldwasserläufer.
Da die Zeit wie im Flug vergangen war, mussten wir die letzte Tierkinder-Station ausfallen lassen. Die Köcherfliegenlarven in den Quellen der Tierhalde warten daher immer noch auf unseren Besuch.
SFP Rohrach17-01kSFP Rohrach17-02k














29. Juli 2017 - Biotoppflege Haarbergwiese, Reichenbach i.T.
Haarberg17-01k

Bei jedem unserer Arbeitseinsätze werden wir von einigen Zaungästen – seien es Schmetterlinge, Grashüpfer, Erdkröten oder Blindschleichen – beobachtet. Es wäre sicherlich interessant zu erfahren, was unsere Zaungäste über unser Tun denken (1):

Haarberg17-02k• Des gibt's ja gar et! Jetzt hatten wir 364 Tage Ruhe und dann werden wir plötzlich von Krach und Betriebsamkeit in unserem Idyll heimgesucht.

oder
• Es wurde aber auch so langsam mal wieder Zeit, dass sich jemand um unseren Lebensraum kümmert!

oder
• Was!?, des glaub I jetzt et! Die schaffet freiwillig in ihrer Freizeit, und das alles ohne dafür Geld zu bekommen!

oder
• Voll gut, dass sich wenigstens ein paar Menschen aktiv für unsere Natur einsetzen!
Nachdem in diesem Jahr in fast jeder Woche vom Insektensterben zu lesen ist (2), dürfen beim nächsten Mal gerne noch mehr Helfer auf unsere Wiese kommen. Den einen Tag werden wir verkraften.

Haarberg17-03k

(1) - Die Tiere des Haarbergs denken natürlich ausschließlich schwäbisch. Für unsere nicht des Schwäbischen mächtigen Besucher haben wir manchen Satz "entschwäbischt".
(2) - selbstverständlich hat es auf dem Haarberg ein Netz.

15. Juli 2017 - Biotoppflege Sielenwangwiese, AuendorfSielenwang2017-01k

Auendorf feiert am 28. Juli. "Hot Summer Party – jetzt beginnt der Sommer".

Sielenwang2017-02kAm 15. Juli begann auf der Auendorfer Sielenwangwiese die diesjährige Biotoppflegesaison der Geislinger BNAN Bezirksgruppe.
Wir haben beschlossen, um die erfahrungsgemäß hohen sommerlichen Temperaturen zu umgehen, dass wir die Pflegeeinsätze in den Monaten ohne „r" auf 9.00 Uhr vorverlegen.
Temperaturen um 15 Grad haben uns die Arbeit so sehr erleichtert, dass wir unsere freiwillige Arbeit ruck-zuck erledigt haben.

Jedoch hat der in den Vormittagsstunden an den Hängen entlang wabernde Nebel die Frage aufgeworfen, ob dieses Jahr der Herbst schon Mitte Juli beginnt?
Sielenwang2017-03kSielenwang2017-04k












Auch wenn dieser Pflegeeinsatz (wir fangen jedes Jahr leicht an und steigern uns dann) sehr gut lief: wir benötigen Eure / Ihre Mithilfe.

Die nächsten Termine: 29. Juli Haarbergwiese, Reichenbach / Täle - 12. August Kuhbergwiese, Nenningen - 26. August Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Jeweils um 9.00 Uhr. Der Treffpunkt ist beim jeweiligen Termin hinterlegt kann aber auch gerne beim Bezirksgruppenleiter erfragt werden.

Bei allen Pflegearbeiten besteht ein Versicherungsschutz.
Für Vesper und Getränke ist gesorgt. Überfordert wird bei uns niemand.
Deshalb: wer Energie, Lust und Laune hat kann bei uns gerne mal vorbeikommen.


10. Juni 2017 - mit der Torfbahn ins Wurzacher Ried
WurzacherRied17 00K
„Schtuagart, Ulm, ond Biberach,Mekklebeure, Durlesbach." Wir hätten natürlich auch, unterbrochen von einigen Umstiegen, mit der schwäb'schen Eisenbahn ans Wurzacher Ried fahren können. Wir haben uns, da wir ins Ried wollten, für die Torfbahn entschieden. Diese brachte uns ohne Umsteigen, ohne Verspätung jedoch mit ein wenig Geruckel zum ehemaligen Haidgauer Torfwerk und zurück.

Was wir darüber hinaus im Ried gesehen haben, beispielsweise wie der Lanzenschildfarn von unten aussieht oder was der Christo unter den Schmetterlingen so alles verpackt, kann man hier sehen.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die beiden Fotografen Hans S. und Hubert N.!


03. Juni 2017 - zum Köhler nach Münzdorf
Meiler17-01k

Meiler17-05k
Solange aus den Pfeifenlöchern des mit Erde und Kohlenstaub abgedeckten Meilers weißer Dampf aufsteigt, solange ist Georg Geiselhart, der Köhler von Münzdorf, tiefenentspannt.
Anders sieht es aus bei bläulichem Rauch: dann verbrennt ein Teil des Holzes anstatt zu verkohlen.


Bei unserem Besuch haben die beiden aus je 24 Raummeter Buchenholz errichteten Kohlemeiler ordentlich und selbstständig vor sich hin gearbeitet. Meiler17-03kSo konnte der Köhler sich unbesorgt seinen Gästen zuwenden. Gewannnamen wie Kohlplatte und die nahegelegene Ortschaft Kohlstetten weißen auf das uralte Handwerk der Holzkohlegewinnung auf der schwäbischen Alb hin.


Das, was der nur kurze Zeit anwesende Besucher als romantisches Idyll wahrnimmt ist jedoch bei näherer Betrachtung ein schweißtreibender Knochenjob. Früher als Energielieferant für die Eisenerzeugung, heute zu Herstellung hochwertiger Grillkohle. Auch heute noch ist der Köhler während des annähernd zwei Wochen Meiler17-04kandauernden Verkohlungsprozesses bei jedem Wetter Tag und Nacht bei seinen Meilern.


P.S. wer einem der letzten Köhler Süddeutschlands bei der Arbeit zuschauen will, kann das in diesem Jahr nochmals vom 08. – 19. August auf der Kohlplatte bei Münzdorf tun.





20. Mai 2017 - Orchideenblüte am Haarberg

Haarberg2017-1k
Inzwischen eine feste Größe in unserem Veranstaltungskalender: der BNAN-Infostand und die Orchideenexkursion am Haarberg in der letzten Mai-Dekade.
Haarberg2017-5kHaarberg2017-6k












weitere Bilder gibt es unter Photos


06. Mai 2017 - Exkursion zum Schmiecher See

SchmiecherSee2017-1k
Zugegeben: unsere Exkursion zum „Sai" – dem Schmiecher See – war eine stark ornithologisch ausgerichtete Angelegenheit. Der in einer alten Talschlinge der Urdonau gelegene See ist stark verlandet und weist nur wenige offene Wasserflächen, dafür aber ein Mosaik ausgedehnter Verlandungsbiotope aus. Unter Schutz gestellt wurde das Gebiet wegen seiner überregionalen Bedeutung für die Vogelwelt. Was liegt deshalb näher, als die Vögel, die wir bei unserer Wanderung rund um den See angetroffen haben, zu notieren?
SchmiecherSee2017-2k
Stieglitz, Rotmilan, Bachstelze, Feldsperling, Hausrotschwanz, Star, Teichhuhn, Dorngrasmücke, Heckenbraunelle, Kohlmeise, Buchfink, Fitis, Kiebitz, Braunkehlchen, Feldlerche, Amsel, Schwarzkehlchen, Krickente , Rauchschwalbe, Graureiher, Silberreiher, Mäusebussard, Goldammer, Rohrammer, Turmfalke, Girlitz, Mauersegler, Rabenkrähe, Kuckuck, Sommergoldhähnchen, Rostgans, Zwergtaucher, Blässhuhn, Stockente, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Schwarzmilan, Rohrweihe, Klappergrasmücke, Teichrohrsänger, Elster, Graugans, Ringeltaube.

Ausbeute: 43 Vogelarten auf der Liste und außer Konkurrenz, da er sich in der Tageszeit vertan hat, ein großer Abendsegler.


01. Mai 2017 - Infostand beim 12. Wiesenteiger Erlebniswandertag

Wiesensteig17-02akNachdem der Erlebniswandertag ist in den letzten beiden Jahren witterungsbedingt ausfallen musste, war in diesem Jahr eigentlich Wiedergutmachung angesagt. So war zumindest unsere Hoffnung.
Falls an dem Satz „wenn du deinen Teller aufisst, dann gibt es morgen schönes Wetter" etwas dran sein sollte, dann hat es gestern einigen nicht geschmeckt.

Wiesensteig17-03kWiesensteig17-04k












Eine überschaubare Zahl Erlebniswanderer hat dennoch dem Regen getrotzt und uns eine bunte Auswahl an Regenponchos, Regenjacken, Regenhosen und Regenschirmen präsentiert. Wir versuchten an unserem Infostand mit bunten Frühlingsblumen dagegen zu halten, mussten uns dann aber doch vorzeitig dem Wetter geschlagen geben.
Dann starten wir eben 2018 beim 13. Erlebniswandertag einen weiteren Versuch. Irgendwann sollte es ja mal wieder mit einem Bilderbuch-Wandertag klappen!


22. April 2017 - Pflanzenexkursion auf die Nordalb bei Deggingen

Nordalb 17-01k
Den 20 Teilnehmern unserer Frühlingsexkursion präsentierte sich die Nordalb so abwechslungsvoll wie es ansonsten dem April nachgesagt wird.


Die ersten blühenden Manns-Knabenkräuter neben den (hoffentlich) letzten Schneeresten,
Rotmilan und Mittelspecht,
frisches Grün neben erfrorenen Blättern,
Hutewald, Wacholderheiden, Streuobstwiesen und Felsflora,
stehendes Totholz und neues Leben,
vereinzelte Sonnenstrahlen und pünktlich zum Exkursionsabschluss einsetzender Regen.



die Bilder der Nordalb gibt es hier





11. April 2017 - Wir wünschen frohe Ostern!

Ostern2017-2k
Dem frohen Ostergruß müssen wir leider eine wenig erfreuliche Botschaft hinterherschicken. Der Feldhase steht inzwischen auf der Vorwarnliste zur Roten Liste Baden Württemberg. Leider finden sich in den roten Listen unseres Bundeslandes 39 Säugetiere, 87 Brutvögel und 775 Farn- und Blütenpflanzen in einer der Kategorien zwischen Vorwarnliste und ausgestorben wieder.
Genauso erschreckend: in den letzten 15 Jahren hat die Biomasse der Insekten um 80% abgenommen.

• Gehen Sie mal wieder in die Natur und lassen diese mit allen Sinnen auf sich wirken. Denn: man schützt nur das, was man kennt und versteht.

• Mit einem Jahresmitgliedsbeitrag von 20 Euro / Erwachsenem stärken Sie den BNAN. Denn: nur mitgliedsstarke Naturschutzverbände finden Gehör.

• Wenn Sie Lust und ein wenig Zeit haben, dann kommen Sie doch einfach mal bei einem unserer Arbeitseinsätze vorbei und helfen mit die letzten Refugien unserer Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.


25. März 2017 - Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm

Turm17-03 Kammmolch

Turm17-03 TeichmolchEine kalte Nacht mit eisigem Ostwind – nicht wirklich die besten Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Amphibienveranstaltung. So dachten es zumindest unsere langjährigen Schutzzaunbetreuer. Die im Publikum anwesende Amphibienfachfrau Mia machte sich – aufgrund ihres Alters - unbekümmert an die Kontrolle der einzelnen Fangeimer und konnte am Ende der Kontrollstrecke den annähernd 20 Teilnehmern eine in dieser Höhe nicht erwartete Anzahl an Kamm-, Berg- und Teichmolchen präsentieren. Nachdem Mia uns noch die Unterscheidungsmerkmale der einzelnen Arten näher gebracht hat wurden die 14 Tiere im BNAN-Feuchtgebiet Turm in die Freiheit entlassen.


08. März 2017 – Punktlandung vor dem großen Ansturm
Turm Zaun 2017
Am 08. März haben acht kurzfristig zusammengerufene Helfer den Amphibienschutzzaun an der Straße Gingen – Grünenberg aufgebaut.

Als vorbeifahrender Automobilist kann man mit einem flüchtigen Blick den Eindruck gewinnen, dass der Zaun nicht preußisch korrekt beziehungsweise schwäbisch ordentlich sei. Unser Krötenzaun erfüllt jedoch Jahr für Jahr seinen bewährten Zweck. Solange, bis die von uns ersehnte feste Amphibienleiteinrichtung Realität wird.

Bei unserer Veranstaltung am 25. März können die im Gebiet vorkommenden Molche, Kröten und Frösche einmal hautnah bestaunt werden.



11.Februar 2017 – wir starten durch

Während die Amphibien noch die letzten Tage ihrer Winterstarre genießen, haben wir unseren Modus schon wieder auf „tun" umgestellt.
Und was lässt sich an einem schönen Februar Samstag Besseres tun als einen Arbeitseinsatz für unsere Amphibien durchzuführen?

Eben: zwei Arbeitseinsätze!

Am BNAN-Feuchtgebiet Turm rückte schweres Gerät an um neben unseren großen Teichen – Lebensraum der tieferes Gewässer liebenden Arten Kammmolch, Erdkröte und Grünfröschen – weitere Kleingewässer anzulegen, die der im Gebiet vorkommenden Gelbbauchunke zugutekommen sollen.

Dagegen war an unseren Tümpeln im Autal Muskelkraft gefragt. Wir haben letztes Jahr begonnen den Bewuchs, der die Tümpel stark beschattet und daher für die Amphibien unattraktiv macht, zu reduzieren. Diese auf zwei Jahre angesetzte Pflegemaßnahme haben wir jetzt abgeschlossen.

Über den Erfolg unserer Pflegemaßnahmen werden wir im Lauf des Jahres berichten.

Biotoppflege Autal Bad ÜberkingenBiotopverbesserung Turm 2017














20. Dezember 2016 - Wir wünschen ...

... allen unseren Helfern, Mitgliedern und allen, die uns unterstützen frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes neues Jahr 2017!

Sielenwangwiese Winter

Wir sagen Danke für über 600 geleistete Arbeitsstunden, für 366 Tage Mitgliedschaft und 1 Jahr Interesse an unserem BNAN.


30. Oktober 2016 - 3. Markt der Chancen in Geislingen

MDC01kMDC02k











Wir haben zum ersten Mal am „Markt der Chancen" in Geislingen teilgenommen, der am verkaufsoffenen Sonntag im Geislinger Sonnecenter stattfand.

Geislinger Vereine vernetzen sich – Geislinger Vereine präsentieren sich der Öffentlichkeit

An diesem sonnigen Sonntag strömten die Massen nach Geislingen, hauptsächlich in das neu eröffnete City Outlet Geislingen, so dass der Massenansturm im inzwischen in die Jahre gekommenen Sonnecenter nicht ganz so groß ausgefallen ist.
Fazit: Wir haben uns mal außerhalb der Naturschutzkreise präsentiert und hatten viele nette und interessierte Gespräche.
MDC03kMDC04k

Mehr Bilder gibt es auf Stadtwiki Geislingen

22. Oktober 2016 - Biotoppflege Gostalwiese, Unterdrackenstein

Gostal 2016-01k
Unter dem strengen Blick unseres „Qualitätsbeauftragten freiwillige ökologische Biotoppflege" (QBföBP) heben wir unsere Gostalwiese gepflegt. Nach seinem endgültigen ok war es geschafft: Sichelhenke 2016. Wir haben mit diesem Arbeitseinsatz die für das Jahr 2016 geplante Biotoppflegemaßnahmen, dankenswerterweise ohne größere Probleme und Blessuren, abgearbeitet.

Herzlichen Dank an alle unsere Helfer!


19. Oktober 2016 - Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Gingen - Grünenberg

Binsenjungfer k

Bei uns ist eine Beschwerde eingegangen:
Die „Gemeine Binsenjungfer" findet es unmöglich, dass hier vor einiger Zeit über eine längst verblühte Schlüsselblume namens „Primula veris" ausführlich berichtet wurde, nur weil diese die Blume des Jahres 2016 ist, und sie bisher mit keiner Silbe erwähnt wurde. Sie sei schließlich kein x-beliebiges dahergeflogenes Insekt, sondern immerhin amtierende Libelle des Jahres 2016.

Wir haben uns diesen Rüffel zu Herzen genommen und spontan einen Arbeitseinsatz an unserem Feuchtgebiet Turm als kleine Wiedergutmachung durchgeführt.

Wir hoffen, dass wir durch diese Maßnahme auch weiterhin der „Gemeinen Binsenjungfer" und den anderen am Turm vorkommenden Libellenarten ein ansprechendes Biotop erhalten können.

Turm2016 01kTurm2016 02k

P.S. liebe Binsenjungfer,
Du hast uns bestimmt bei unserem Kampf mit den meterlangen Brombeerranken, die sich um die Räder des Mähers gewickelt haben, zugeschaut. Du hast sicherlich auch bemerkt, dass bei diesem Arbeitseinsatz am Mäher ein Lenkungsseil gerissen ist. Hat dieses Engagement ausgereicht um Deinen Ärger zu beseitigen?


30. Oktober 2016 - Markt der Chancen in Geislingen: wir sind mit dabei!Markt der Chancen 2016_vorne1


Am verkaufsoffenen Sonntag findet der 3. Markt der Chancen im Geislinger Sonnecenter statt.


* Geislinger Vereine vernetzen sich

* Geislinger Vereine präsentieren sich der Öffentlichkeit



BNAN Bezirksgruppe Geislingen und NABU Geislingen informieren mit einem gemeinsamen Stand über die Naturschutzarbeit in der Region Geislingen.




Über 40 Vereine, Gruppen und Institutionen sind dabei.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


13.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Sonnecenter, Fußgängerzone in Geislingen




08. Oktober 2016 - Biotoppflege Weigoldsberg Heide, Reichenbach i. Täle

WeigoldsbergHeide16-03k

So langsam wird es dann doch Herbst. Während vor 14 Tagen im Felsental noch im kurzärmligen T-Shirt gearbeitet wurde, war heute auf der südexponierten Weigoldsbergheide mehrere Lagen Kleidung angesagt. Entgegen der Wettervorhersage blieb es trocken. So konnten wir bei diesem Arbeitseinsatz zusätzlich zum vorgesehenen Mähen und Abrechen eine Gehölzpflege durchführen.

WeigoldsbergHeide16-00kWeigoldsbergHeide16-01k












WeigoldsbergHeide16-02kWeigoldsbergHeide16-04k














03. Oktober 2016 - Zu Gast beim NABU Geislingen: Vogelzugbeobachtung am Fränkel

Vogelzug2016-01k

Vogelzug2016-02kTraditionell lädt die Geislinger NABU Gruppe am 3.Oktober zur Vogelzugbeobachtung an den Fränkel ein. Bei eher durchwachsenem Wetter konnten die Besucher unter anderem diese Vögel sehen:
Sperber, Rotmilan, Mäusebussard, Turmfalke, Hausrotschwanz, Schwarz-, Mittel- und Buntspecht, sowie durchziehende Ringeltauben, Stare, Blaumeisen, Buchfinken, Erlenzeisige, Kernbeißer, Misteldrosseln, Wiesenpieper und einige wenige Rauchschwalben. Auf ihrem Weg in den Süden kamen noch einige Admirale – keine Seemänner sondern Wanderfalter – vorbeigeflogen.

Termine für Vogelzuginteressierte:

9. Oktober 2016 - Tag der offenen Tür in der Forschungsstation Randecker Maar

Am 14. Oktober ist Dr. h.c. Wulf Gatter – Projektleiter der Forschungsstation Randecker Maar – zu Gast in Geislingen. Die gemeinsam von BNAN und NABU Geislingen initiierte Veranstaltung trägt den Titel „Vögel – Botschafter zwischen Europa und Afrika". Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Schubartsaal des Mehrgenerationenhauses Geislingen statt.


24. September 2016 - Biotoppflege Felsentalwiese, Eybach

Felsental2016-02k

Felsental2016-01kFelsental2016-03k












Biotoppflege bei bestem Spätsommerwetter - wir haben das Felsental auch schon anders erlebt!


17. September 2016 - Biotoppflege Weigoldsberg Wiese, Hausen

WeigoldsbergWiese2016k

A g'mähds Wiesle - im Handumdrehen sind wir in der zweiten Halbzeit von unserem Pflegeprogramm.

Falls sich noch jemand einwechseln will:

unsere nächsten Pflegeeinsätze
24. September - Felsentalwiese, Eybach
08. Oktober - Weigoldsberg Heide, Reichenbach im Täle
22. Oktober - Gostalwiese, Drackenstein


07. September 2016 - Bunter Eisenhut auf der Neckarseite der Alb

Bunter Eisenhut 16-1k
Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Pflege unserer vereinseigenen Grundstücke und der Wiesen, für die wir eine Patenschaft übernommen haben. Natürlich ist uns der Schutz der "restlichen" Natur genauso wichtig. Gemeinsam mit den örtlichen Revierförstern haben wir den einzigartigen Standort des Bunten Eisenhutes ausgepflockt damit dieser bei der notwendigen Waldwegunterhaltung besser erkannt wird.
Der Bunte Eisenhut hat seinen Verbreitungsschwerpunkt in Baden Württemberg in den donauseitigen Tälern der Schwäbischen Alb. Unser Vorkommen auf der Geislinger Alb ist eines der ganz wenigen auf der Neckarseite. Daher ist "einzigartig" nicht zu großspurig und unsere Schutzbemühungen für dieses Reliktvorkommen sinnvoll und notwendig.


03. September 2016 - Galgenbergwiese Teil 2, Bad Ditzenbach

GBW 16-05kGBW 16-04k














Petrus war gnädig und hat die Temperatur um einige wenige Grad zurückgedreht. Höchsttemperatur Wetterstation Geislingen: 27,3 Grad. Dafür hat sich die Hangneigung um mehrere Grad erhöht, so dass wir auch nach diesem Pflegeeinsatz gespürt haben, dass wir körperlich etwas geleistet haben.

GBW 16-06kGBW 16-08k












mehr Bilder von den Arbeitseinsätzen am Galgenberg gibt es unter Photos

27. August 2016 - Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

GBW 16-01k

Die Galgenbergwiese und der Hochsommer – unserer Arbeitseinsätze bringen uns (zum Glück nur gelegentlich) an unsere Grenzen.
Nachdem der Freitag schon heiß war wussten wir was uns am Samstag am südexponierten Hang der Galgenbergwiese erwartet. Kurz entschlossen haben wir deshalb den Arbeitseinsatz vorverlegt. Die Hitze - die Geislinger Wetterstation vermeldete 34,1 Grad - hat uns am wärmsten Tag des Jahres dann aber doch eingeholt. Spontan haben sich drei Freiwillige gefunden, die das restliche Gras in den nächsten Tagen abräumen wollen, so dass wir uns „Hitzefrei" geben konnten.

Ganz herzlichen Dank an die drei nimmermüden Recken!


25. August 2016 - Schülerferienprogramm - mit dem Ökomobil an der Fils

SFPFils2016-02G1

SFPFils2016-01k18 Kinder aus Geislingen und Überkingen haben mit uns das Ökosystem Fils erforscht. Wir, das sind die beiden Geislinger Naturschutzverbände BNAN und NABU und wie in den vergangenen Jahren Herr Paech und sein Team vom Ökomobil.
Trotz sommerlichen Temperaturen und Niedrigwasser konnten die jungen Forscher unzählige Kleinlebewesen mit Hilfe von Sieb und Plastikschale in der Fils finden um diese dann im rollenden Labor des Ökomobils mittels Lupe und Mikroskop zu bestimmen.

Die Ausbeute: immerhin 14 unterschiedliche Arten.

Selbstverständlich wurden die Tiere nach der Erforschung wieder in die Fils zurückgebracht. In der Fils konnten wir dann sogar einige Groppen aus nächster Nähe beobachten. Die Fische vertrauten so auf ihre Tarnung, dass kein einziger die Flucht ergriffen hat.

P.S. Wer meint, auf dem obigen Bild die Groppe entdeckt zu haben darf sich gerne bei uns melden. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir ein Eis. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.


13. August 2016 - Biotoppflege Haarbergwiese, Reichenbach i.T.

Haarberg2016-00GN2
Hilfe! Liebe Pokemon-Jäger, wir haben bei der Biotoppflege dieses Wesen aus dem gemähten Gras aufgescheucht. Es war noch ein weiteres Monster anwesend, das wir aber leider nicht fotografieren konnten. Wir kennen uns mit Pflanzen, Insekten und Vögeln aus, Pokemons sind uns noch nicht so vertraut. Nach längerer Recherche nehmen wir jedoch an, dass das unbekannte Monster eine in Deutschland noch nicht festgestellte Art ist. Was wir mit großer Sicherheit sagen können ist, dass der Fluchtweg der beiden in Richtung Galgenbergwiese verläuft und die beiden Monster bei unserem nächsten Arbeitseinsatz auftauchen könnten. Kommt am 27. August vorbei, bewaffnet Euch mit Rechen und Grasgabel und geht gemeinsam mit uns auf die Jagd.

Haarberg2016-01kHaarberg2016-02k














06. August 2016 - You'll never walk alone

Rohrachtal2016-01k

You'll never walk alone – Du wirst nie alleine gehen – die vielfach interpretierte Hymne, gesungen in unzähligen Fußballstadien, haben wir beim Wort genommen.

Unterstützt von der NABU Gruppe Süßen haben wir am 23. Juli Biomasse aus dem BNAN Feuchtgebiet Turm entnommen.

Am 6. August bearbeiteten wir zusammen mit dem NABU aus Geislingen und weiteren freiwilligen Helfern Hand in Hand die der Stadt Geislingen gehörende Hangwiese im Rohrachtal. Die Akteure: ein Hund, zwei Frauen, sechs Männer – die Menschen im Alter zwischen 11 und 65 Jahren.

Viele Hände, schnelles Ende. Natürlich kamen wir auch im Rohrachtal ins Schwitzen, aber mit so einer Truppe macht die Biotoppflege einfach Spaß.

You'll never walk alone – um gemeinsam zu gehen muss man nicht Mitglied in einem Verein werden, es schaut Dich auch keiner böse an, wenn Du nach dem ersten Mal feststellst, dass die Biotoppflege nichts für Dich ist. Also, liebe Naturfreunde und Schwäbische-Alb-Fans: gebt euch einfach mal einen Ruck und kommt zu einem unserer Arbeitseinsätze vorbei.


05. August 2016 - Schülerferienprogramm – „Unterwegs im Rohrachtal"

RohrachtalSFP2016-01kPetrus hatte ein einsehen und stellte pünktlich zum Beginn unser Exkursion den Regen ab. So konnten wir uns – begrüßt von einem vorbei kommenden Marder – auf unseren Weg machen.
Dieser führte uns über das Hangwiesenbiotop mit den dort lebenden Hummeln, Grashüpfern und Schnecken zum See in den Weiherwiesen. Am See war ein scharfer Pfiff zu hören und nach genauerem Suchen konnten wir den Vogel entdecken, der den Ton von sich gegeben hatte: einen Eisvogel.
Nach einer Versperpause wurden die Quelle an der Tierhalde, die letzte Station der Forschungsreise, erreicht. Auch da gab es reichlich Leben zu entdecken. Diesmal in Form von Bachflohkrebsen und Köcherfliegenlarven.


30. Juli 2016 - Biotoppflege Kuhbergwiese, Nenningen

Kuhberg 2016-00k

Ich hoffe, es ist nicht allzu vorlaut wenn ich mich nach meinem zweiten Arbeitseinsatz schon zu Wort melde.
Nachdem ich aber von der BNAN Bezirksgruppe freundschaftlich aufgenommen worden bin – ich denke, das ist allen Neuen so – schildere ich hier einfach mal meine Erlebnisse.
Sielenwangwiese vor 14 Tagen:
ein wenig hin- und her gemäht unter leichter (An-)Leitung meiner menschlichen Begleiter. Wahrscheinlich haben die beim ersten Mal noch über manches hinweggesehen. Wenn das so weiter geht, dann ist die Biotoppflege ein leichter Job. Ich habe schließlich Power und kann einiges aushalten.
Doch was war heute?Kuhberg 2016-01k
Eine andere Wiese, eine andere Situation. Nichts mit einfach so hin und her mähen, nichts mit Power spielen lassen. Die heutige Biotoppflege war ein konzentriertes, sehr genaues Arbeiten. Es geht bei der Pflege am Kuhberg wohl um den Erhalt eines Enzians, genauer um den Kreuzenzian, beziehungsweise um die Ménage-à-trois Kreuzenzian-Ameisen-Bläuling, seiner Wirtsameise und des Enzians. Nachdem man mir einen zusätzlichen Begleiter zur Seite gestellt hat, der vor mir her lief und mir anzeigte wann ich den Messerbalken zum Schutz der Enziane anheben muss, habe ich auch diesen Arbeitseinsatz gemeistert.

Viele Grüße
Euer IRUS KM 340

P.S. Ich bin mal gespannt, was mich in 14 Tagen am Haarberg erwartet?
Wie ich gehört habe, soll das die erste ebene Wiese sein, die ich mähen darf. Die Haarbergwiese ist aber mit 714 Metern auch die höchstgelegene der Bezirksgruppe Geislingen. Mal schauen, wie ich dort hinkomme. Treffunkt ist um 13.00 Uhr am Parkplatz Hexensattel. Vielleicht lerne ich ein paar neue Mitstreiter kennen. Würde mich freuen!


weitere Bilder gibt es unter Photos


16. Juli 2016 - Biotoppflege Sielenwangwiese, Auendorf

„Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" Diese Frage, mit Betonung auf „richtig", konnte in den vergangenen Jahren spontan mit „wenn der BNAN die Wiese am Sielenwang pflegt" beantwortet werden.

AE Sielenwang 2016-01kDieses Jahr war es anders. Bei unserem ersten Arbeitseinsatz schien zwar die Sonne, jedoch ohne hochsommerlich auf den Hang zu brennen.

Noch etwas war dieses Jahr anders. Wir haben einen neuen Mitarbeiter mit Namen IRUS KM 340. Im Gegensatz zu unseren freiwilligen Helfern, die nach der Biotoppflege mit Getränken und einem zünftigen Vesper entlohnt wurden, durfte er sich für seine geleistete Arbeit nur über die lobenden Worte seiner Bediener freuen.

AE Sielenwang 2016-04k

Unsere nächsten Pflegeeinsätze:

  • Samstag, 30. Juli Kuhbergwiese, Nenningen
  • Samstag, 13. August Haarbergwiese, Reichenbach i.T.
  • Samstag, 27. August und Samstag, 03. September Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach
  • Samstag, 17. September Weigoldsbergwiese, Hausen a.d. Fils
  • Samstag, 24. September Talbachwiese, Unterböhringen
  • Samstag, 08. Oktober Weigoldsbergheide, Reichenbach i.T.
  • Samstag, 22. Oktober Gostalwiese, Unterdrackenstein

09. Juli 2016 - Exkursion ins Nördlinger Ries

Ries 2016-16k

Ries 2016-00kWir waren mal wieder auf größerer Fahrt, weg von der bekannten Geislinger Alb, hin zu den Sehenswürdigkeiten des Nördlinger Rieses. Die geschichtsträchtigen Namen einiger Reiseziele waren uns bekannt, die dortige Flora und Fauna den meisten Teilnehmern jedoch neu.

Bestaunt haben wir die farbenfroh blühenden Wiesen an den Hängen des Goldberges, gewundert haben wir uns über das intensivst beweidete Naturdenkmal Hexenküche am Kaufertsberg. Die Reise führte uns über den Rollenberg zum Bockberg mit der nur im Ries vorkommenden Ries-Mehlbeere.
Ries 2016-03kNach einem erfrischenden Zwischenstopp im nahegelegenen Wirtshaus Eisbrunn wurde das letze Ziel der Reise, die Wacholderheiden im Kesseltal aufgesucht.

Ein Auszug der von uns im Nördlicher Ries gefundenen Pflanzen, die uns aus dem Geislinger Raum nicht so bekannt sind:
Rispen-Flockenblume, Ohrlöffel-Leimkraut, Schwarznessel, Felsen-Mauerpfeffer, Schmalblättrige Vogelwicke

mehr Bilder gibt es unter Photos


30. Juli - 13. August 2016 - Jugendzeltlager bei Trochtelfingen

14 Tage Spaß, Natur und Abenteuer

Gemeinsam etwas erlebenZL2016-02

Das Jugendlager ist die perfekte Möglichkeit mit netten Leuten etwas zu erleben.
Neben einem umfangreichen Programm bleibt aber auch genug Zeit für selbständige Unternehmungen.




Gemeinsam etwas bewegen
ZL2016-01
Wir setzen uns aktiv für die Natur ein und führen Pflegemaßnahmen in einem nahe gelegenen Biotop durch.








Informationen zum ZeltlagerZL2016-00

Die Teilnehmer sollten zwischen 14 und 20 Jahren alt sein und Lust auf Spaß und Natur haben.
Die zwei Wochen kosten dank Unterstützung der Stiftung Naturschutzfonds und der Reinhold-Beitlich-Stiftung
78,- € für Nichtmitglieder und 48,- € für Mitglieder des BNAN.


Hier geht es zum Anmeldeflyer - Anmeldeschluß ist der 23. Juli 2016



11. Juni 2016 - Exkursion zu den Feldfrüchten der Schwäbischen Alb – Alb-Laisa, Buchweizen und Leindotter

2016Feldfr01k

Skeptischer Blick an den Himmel: die Wolken verheißen dann wohl doch Regen.
Unsere Exkursion wurde deshalb witterungsbedingt in den Hofladen der „Lauteracher Alb-Feld-Früchte" verlegt. Dort informierte uns Woldemar Mammel, dem Vater des Comebacks der Alb-Laisa, auf unterhaltsame Art über
  • den mühsamen Anbau der Linsen in Kombination mit Gerste oder Hafer als Stützfrucht in der Vergangenheit der Jahrhunderte
  • das Ende des Linsenanbaus in den 60ger-Jahren des letzten Jahrhunderts und dem damit einhergehenden Verlust des Saatgutes der regionalen Sorten der Schwäbischen Alb
  • der Wiederentdeckung der beiden Sorten „Späth's Alblinse I und II" im Jahr 2006 in der Saatgutbank Wawilow im russischen St. Petersburg.
Inzwischen baut eine Erzeugergemeinschaft aus 75 Bio-Höfen die Linsen wieder auf der Alb an, nicht nur mit Getreide als Stützfrucht sondern auch zusammen mit der alten Kulturpflanze Leindotter, aus der ein delikates Speiseöl gewonnen wird.

Etwas Wissenswertes zur Ernährungsphysiologie unseres Leib-und-Magen-Essens „Laisa mit Spätzla": Die Kombination der Eiweiße aus der Hülsenfucht Linsen mit den Getreide-Eiweißen der Spätzla ergänzt sich zu einer vollwertigen Eiweißversorgung für den schwäbischen Gourmet.

2016Feldfr02k


21. Mai 2016 - Orchideenblüte am Haarberg

Haarberg16-00k
Eine Veranstaltung mit Tradition: die BNAN Führung zu den Orchideen am Haarberg, zu der wir jedes Jahr interessierte Naturfreunde benachbarter Naturschutzverbände begrüßen dürfen - in diesem Jahr die NABU Gruppen aus Göppingen und Adelberg.

Haarberg16-01kHaarberg16-03k








Haarberg16-04k












07. Mai 2016 - Spaziergang durch die Wiesen des Christentales

Christental2016-01k

Nachdem unsere Exkursion rund um den Weigoldsberg vor 14 Tagen der nassen Witterung zum Opfer gefallen ist, zeigte sich der Himmel über dem Christental von seiner schönsten Seite. An den Rändern der Wiesenwege blühten keine Raritäten, jedoch konnten wir bei genauem Hinschauen eine sehenswerte Anzahl unterschiedlicher Pflanzen finden.


02. April 2016 - Wiesen-Schlüsselblume - Blume des Jahres 2016

WeigoldsbergWiese-SB-05BK
Die Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) wurde von der Loki-Schmidt-Stiftung zur Blume des Jahres 2016 ernannt. Dadurch soll zum Schutz der Pflanze beigetragen werden, die in den meisten Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Die Blume des Jahres steht auch immer für einen gefährdeten Lebensraum, im Fall der Wiesen-Schlüsselblume für sonnige, trockenere Wiesen, die nicht zu intensiv genutzt und gedüngt werden. Die BNAN Bezirksgruppe Geislingen scheint ihre Grundstücke im Sinne der Wiesen-Schlüsselblume zu pflegen, da sie auf den meisten unserer Grundstücke zu finden ist.

Galgenbergwiese-SB-02BGkHaarberg-SB-01Bk

Talbach-SB-02BkSielenwang-SB-01Bk

WeigoldsbergHeide-SB-01BkKuhbergwiese-SB-02Bk


26. März 2016 - Vorfrühlingsexkursion in den Weißinger Wald

WeWa2016 00k

Unsere erste Exkursion im Jahr 2016 führte uns in den Weißinger Wald, einen Wald, der sich in Teilen zum Urwald entwickeln darf. Der Wald war vom Vorfrühling erfüllten: Blausterne soweit das Auge reicht, dazwischen blitzen immer wieder Gelbsterne und Waldschlüsselblumen sowie die rosa Blüten des Seidelbastes hervor. Umrahmt das Ganze vom frischen Grün des Bärlauches und den letzten Märzenbechern. Die ornithologisch interessierten Teilnehmer erfreuten sich am vielfältigen Vogelgezwitscher: Kleiber, Singdrossel, die ersten Zilpzalpe und das Trommeln und Rufen unterschiedlicher Spechtarten begleiteten uns auf unserem Rundweg, der auch an einigen Baggerseen, die mit einer eigenen Vogelwelt aufwarteten, vorbei führte.

WeWa2016 01kWeWa2016 02k












WeWa2016 03kWeWa2016 04k













24. März 2016 - Amphibienschutzzaun Grünenberg - des einen Freud, des andern Leid

Aufgrund des Neubaus der B10 in Gingen ist die Verbindungsstraße zum Grünenberg von März bis November 2016 komplett gesperrt. Daher haben wir uns entschlossen das erste Mal in 30 Jahren keinen Amphibienschutzzaun zu errichten, denn wo kein Verkehr, da keine Gefahr und somit für uns auch kein Aufwand bezüglich Auf- und Abbau und der täglichen Kontrolle am Schutzzaun.
Am 24. März vermeldete die Geislinger Zeitung auf Seite 1, dass die Straße ab heute Abend für die nächsten drei Wochen wieder für den Verkehr freigegeben wird. Dies erfreut sicherlich den Wirt unseres Stammlokals Grünenberg und die Bewohner des gleichnamigen Weilers. Uns bescherte die unverhoffte Straßenöffnung einen kurzfristigen außerplanmäßigen Arbeitseinsatz.

Zaun2016k


20. März 2016 - Frühlingserwachen an der Moorbirkenallee Geislingen-Weiler

„Alleen übernehmen als prägende Bestandteile unserer Kulturlandschaft eine Vielzahl von verkehrstechnischen, landschaftsgestaltenden und ökologischen Funktionen. So schützen sie vor Sonne und Wind, helfen den Verkehrsteilnehmenden dabei, den Straßenverlauf besser zu erkennen und erleichtern das Abschätzen von Entfernungen. Zudem werten sie das Landschaftsbild auf ... „
Zitat: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur „Straßenbegleitgrün", 2015
1981 bemühte sich die BNAN Bezirksgruppe Geislingen durch eine Stellungnahme die Moorbirken-Ebereschen-Allee zwischen Weiler o.H. und Schalkstetten unter Schutz zu stellen.
Leider erfolglos. Die Bäume sind innerhalb der letzten 35 Jahre immer weniger geworden. Die letzten durch den Raureif geschädigten Bäume wurden 2015 entfernt.
Die Bürgerinitiative „Wurzelmännchen" lies am Tag des Frühlingsanfangs die Allee durch eine Neupflanzung wieder auferstehen.
Jetzt verbindet ein zartes grünes Band nicht nur die beiden Ortschaften, nicht nur den Landkreis Göppingen mit dem Alb-Donau-Kreis, sondern auch die beiden Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen miteinander.

AlleeWeiler02k

Nachtrag 22. April 2016
Das "Guerilla Gardening" der Initiative Wurzelmännchen hat es zwar bis in die Stuttgarter Zeitung geschafft, aber leider nicht das Wohlwollen der zuständigen Ämter gefunden. Inzwischen wurden die Bäumchen an einen Feldweg verpflanzt.


05. März 2016 - Jahreshauptversammlung Bund Naturschutz Alb Neckar e.V.
HF2015-1k
Am 5. März 2016 findet unsere diesjährige ordentliche Jahreshauptversammlung um 14.00 Uhr im Hotel-Gasthof Hermann (Marktplatz) in Münsingen statt.

Auszug aus der Tagesordnung:Biber03k

- Vortrag von Niels Hahn
"Biber auf der Alb - Aspekte zur Biologie und zum Management einer faszinierenden Tierart"

- Berichte des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer

- Bericht über das Naturschutz-Jugendzeltlager 2015 in Herbertingen-Hundersingen

- Neuwahlen

Biber02kBiber01k












30. Januar 2016 - Gehölzpflege an den Tümpeln im Autal, Bad Überkingen

In den Gärten blühen Schneeglöckchen und Winterlinge.Autal16-01K
Das war für uns das Startsignal um uns wieder der aktiven Naturschutzarbeit zuzuwenden.
Bei der durchgeführten Gehölzpflege, die bei den frühlingshaften Temperaturen leicht von der Hand ging, streckten uns die ersten Märzenbecher ihr frisches Grün entgegen.
Ziel der Pflegeaktion:
durch das Entfernen einen Teils der am Südufer der Tümpel wachsenden Weiden und Haselsträucher wollen wir wieder mehr Licht und Wärme zum Gewässer durchkommen lassen.

Autal16-02k


20. Dezember 2015 - Wir wünschen ...

2013 03 23-O-0078bk

... allen Besuchern unserer Seite, allen unseren Freunden, allen unseren Mitgliedern schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2016!


11. Dezember 2015 - BNAN Amphibienschutzgebiet Turm wurde "geadelt"

2015 feiert die Gemeinde Gingen 1100 Jahre Ortsgeschichte. In diesem Zusammenhang wurde von der Gemeinde am Rand des Feuchtgebietes eine Infotafel aufgestellt, welche auf die Besonderheiten des herausragenden Naturdenkmals hinweist.

Turm2015 12K

Zur detaillierten Beschreibung unseres Grundstückes gelangen Sie hier, Bilder der letzten Ausbaggerung 2011 und der Entwicklung nach dieser Pflegemaßnahme finden Sie unter den jeweiligen Links.


31. Oktober 2015 - Arbeitseinsatz Gostalwiese, Unterdrackenstein

GTW15-01k

Am nebelverhangenen, feuchtkalten 31. Oktober endet mit der letzten vom Balkenmäher den Hang hochgezogenen Fuhre unsere diesjährige Pflegesaison.
Vielen Dank an alle unsere Helfer!


24. Oktober 2015 - Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Gingen-Grünenberg

"Still und starr liegt der See" - vom "starr" sind wir hoffentlich noch einige Wochen entfernt. Still liegt er aber wieder da, unser Weiher am Turm.

Turm15-00k

Das war aber heute nicht immer so. Bei unserem Arbeitseinsatz war das Lärmen von drei Freischneidern zu hören.

Turm15-01KTurm15-02k












Turm15-03kTurm15-04k












Nach dem Arbeitseinsatz konnten wir dann wieder die Rufe von Sumpf- und Tannenmeise sowie die der vorbeiziehenden Sommergoldhähnchen, Erlenzeisigen und Feldlerchen vernehmen.


21. Oktober 2015 - ökologisches Jugendlager des BNAN nimmt beim Wettbewerb um den swt-Umweltpreis 2015 teil

Die Stadtwerke Tübingen fördern dieses Jahr regionale Umweltprojekte mit insgesamt 30.000 Euro. Die zehn Projekte mit den meisten Stimmen werden mit Preisen zwischen 500 und 4.000 Euro bedacht.

Das seit über 40 Jahren durchgeführte BNAN-Jugendzeltlager, bei dem die Jugendlichen während zweier Ferienwochen Pflegearbeiten durchführen, hat sich auf den Preis beworben.

Wir teilen gerne den Aufruf des Jugendlagers und hoffen auf eine fleißige Abstimmung durch die Besucher unserer Seite.Jugendlager

Auf die Plätze, fertig, ABSTIMMEN! heißt es heute, denn seit dem heutigen Tag (wie angekündigt) könnt ihr für den Umweltpreis der Tübinger Stadtwerke abstimmen. Wir sind mit dem ØZL nominiert und würden uns über eure Stimme sehr freuen
Alles was ihr tun müsst ist, auf den Link zu klicken und dem ØZL eure Stimme geben. Ist doch ganz easy.

Die Vorentscheidung endete am 16.November 2015. Leider hat es für das ÖZL nicht ganz in die Endrunde der letzten Zehn gereicht. Unter den Top Ten sind sieben sehenswerte Schulprojekte gelandet. Das Jugendlager des BNAN erreichte einen anerkennenswerten 17. Platz bei immerhin 38 teilnehmenden Projekten.

Vielen Danke allen, die mit abgestimmt haben!


17. Oktober 2015 - Biotoppflege Weigoldsbergheide Reichenbach / Täle

Wir pflegen am Weigoldsberg seit 1981 in unterschiedlicher Intensität um die weit über das Goißatäle hinaus bekannte Heide als artenreichen Pflanzenstandort zu erhalten. Bei der diesjährigen Pflege wurde die Sukzession auf dem oberen Teil der Heide entfernt.

WGBH15-01WWGBH15-02K


10. Oktober 2015 - Gemeinsamer Pflegetag in Hayingen

Die Sonne hätte sich ein wenig mehr zeigen können beim gemeinsamen Pflegetag von BNAN, Biosphärenverwaltung und den Partnern des Biosphärengebietes. Damit ist der Punkt "Was könnte verbessert werden?" auch schon abgehakt. Gepflegt wurde ein sieben Hektar große BNAN- Grundstück im Gewann Schopfloch, das von der BNAN Bezirksgruppe Reutlingen betreut wird. Zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung aller BNAN Gruppen hat auch die Geislinger Bezirksgruppe eine kleine Delegation auf die Reise geschickt. Dank hervorragender Beschilderung haben die Geislinger die Pflegefläche sofort gefunden und Dank des leckeren Mittagessens konnten die insgesamt 40 Helfer innerhalb von sechs Stunden die Biotoppflege bewältigen. Erst nach Feierabend entstand dann noch dieses Bild der Geislinger Helfer, die sich darüber einig waren, bei der nächsten gemeinsamen Pflege wieder mitzumachen.

PflegeHayingen 2015

09. Oktober 2015 - Bildvortrag von Günter Künkele "Albwälder - ihre Tiere und Pflanzen"
19.30 Uhr Schubartsaal im Mehrgenerationenhaus Geislingen
GK WS K
Die Schwäbische Alb wird je etwa zur Hälfte forst- und landwirtschaftlich genutzt.
Ihre Waldbilder werden bestimmt durch das Kalkgestein des Weißen Jura, das Klima, das vor allem auf der Albhochfläche rau ist und die Bewirtschaftung. Dominierend sind montaner und submontaner Buchenwald. Mit der Hauptbaumart Rotbuche, der "Mutter des Waldes" residiert hier der Hochadel.

Rotbuchenwälder sind auf das klimatisch gemäßigte Europa beschränkt und weltweit einmalig. GK BW KDie imposantesten und schönsten davon gedeihen auf den kalkreichen Böden der Schwäbischen Alb. Sie sind Refugien u. a. für Baumfalke, Schwarzspecht, Baummarder, Sperlingskauz, Raufußkauz, seltene Waldschmetterlinge und die Wildkatze. Unsere Orchideen-Buchenwälder sind europaweit einmalig.

Volksmund und Dichter bezeichnen die Alb-Buchenwälder als "Heilige Hallen" und "Tempel des Bauherrn der Welt". Aus Sicht des Menschen hat der Wald Nutz- und Erholungsfunktion. Seine Aufgabe als Lebensraum für alle Geschöpfe kann er jedoch nur erfüllen, wenn er naturnah sein darf. GK WK KAls Sauerstoffspender und CO²-Puffer ist er für unsere Existenz überlebenswichtig. Frühlingswald, Herbstwald, Winterwald, Eulenwald wecken Emotionen und Assoziationen.

Was übers Jahr in unseren Albwäldern und ihrer Krautschicht alles blüht, krabbelt, fliegt und summt hat Günter Künkele, der Autor des Buches "Steiniges Paradies", mit seiner Kamera in wunderschönen Aufnahmen eingefangen, ebenso wie Stimmungen und verborgene Wunder.

Der Eintritt zu der gemeinsamen Veranstaltung von BNAN und NABU Geislingen ist frei.


26. September 2015 - Biotoppflege Talbachwiese, Unterböhringen

Als Abwechslung zu den vorhergehenden Arbeitseinsätzen auf den steilen Hangwiesen pflegten wir mit der Talbachwiese eine ebene Streuwiese, die uns mit ihrer üppigen Vegetation herausforderte.
TBW15-01KTBW15-06K













TBW15-04K













19. September 2015 - Arbeitseinsatz Wiese am Weigoldsberg

Ein einsamer Mäher im Wettstreit mit gemeinsamen Rechern.
WGBW15-01kWGBW15-02k












Verdienter Feierabend!
WGBW15-04kWGBW15-03k













04. September 2015 - Schülerferienprogramm "Mit dem Ökomobil an die Fils"SFPFils15-03K


Bei unserem Angebot zum Geislinger Schülerferienprogramm darf das Ökomobil nicht fehlen.

Während es im letzten Jahr beinahe nicht möglich war in der hochwasserführenden Fils einen geeigneten Platz zum Forschen zu finden, bestand dieses Jahr die Schwierigkeit in der seichten Fils zwischen den üppig wachsenden Algen Kleinlebewesen aufzustöbern.

Die mit Hilfe eines Siebes gefangenen Tiere wurden dann im Ökomobil unter dem Mikroskop bestimmt und danach wieder im Gewässer freigelassen.
Trotz des heißen Sommers, dem wenigen Wasser und der vielen Algen haben die Teams insgesamt elf unterschiedliche Arten gefunden - von der Neuseeländischen Zwergdeckelschnecke über Stein- und Köcherfliegenlarven bis hin zu den allgegenwärtigen Bachflohkrebsen.

SFPFils15-01KSFPFils15-02K













29. August / 05. September 2015 - Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Die private Wetterstation Geislingen vermeldete "nur" 33,6 Grad - gefühlt war es um einige Grad wärmer.

GBW15-01KGBW15-02K












Wie wird das Wetter beim zweiten Teil des Pflegeeinsatzes am 05. September?

Die Wetterstation Stötten - 300 Meter über Geislingen gelegen - verzeichnete am 05. September eine Höchsttemperatur von gerade noch 13 Grad. Bei bedecktem Himmel und spürbarem Wind ein deutlicher Kontrast zum vergangenen Wochenende.

GBW15II-04KGBW15II-01K












Alle Bilder beider Arbeitseinsätze unter Photos


15. August 2015 - Biotoppflege Kuhbergwiese, NenningenKBW15-02K

warum und wofür?

Für eine Ameise, einen Enzian und einen Schmetterling.
Genauer gesagt:
für den Kreuzenzian (Verbreitung stark zurückgehend, Rote Liste "stark gefährdet") und den Kreuzenzian-Ameisen-Bläuling (Rote Liste Deutschland "vom Aussterben bedroht"). Für den komplizierten Entwicklungszyklus braucht der Schmetterling noch eine Wirtsameise und alle drei ein geeignetes Biotop. Um diese fragile Lebensgemeinschaft zu erhalten muss die natürliche Sukzession durch behutsame Pflegemaßnahmen zurückgedrängt werden.
Von der Pflege der Kalkmagerwiese und der angrenzenden Wacholderheide profitieren natürlich nicht nur die genannten Arten sondern die gesamte Lebensgemeinschaft des südexponierten Hanges mit seinen unterschiedlichen Plfanzen, Schmetterlingen, Heuschrecken und Spinnen. Sehr zur Freude des dort regelmäßig anzutreffenden Neuntöters.

Bilder des diesjährigen Pflegeeinsatzes


10. August 2015 - Biotoppflege Haarbergwiese, Reichenbach i.T.

Außerplanmäßige Pflege der Wiese auf dem Kreuzberg / Haarberg. Ein Fall für die Rentner-Gang.

HBW15-1KHBW15-2K













08. August 2015 - Mithilfe Biotoppflege Hangwiese im Rohrachtal
AE RRT 15-1K
Dort wo gestern noch unsere Expedition im Rahmen des Schülerferienprogrammes stattfand wurde heute bei ähnlichen Temperaturen die Hangwiese abgerecht.

Die Biotoppflege wird von der NABU Gruppe Geislingen und der Stadtverwaltung Geislingen organisiert. In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass die BNAN Bezirksgruppe Geislingen ihre Freunde vom NABU tatkräftig unterstützt, so auch dieses Jahr.



07. August 2015 - Schülerferienprogramm "Unterwegs im Rohrachtal"SFP 15-RRT-1K

Teilnehmer: Qualität statt Quantität
Wetter: sehr heiß bis tropisch

Möglicherweise haben die drückend heißen Temperaturen manche der angemeldeten Kinder von der Teilnahme abgehalten.
Diejenigen die kamen waren aber um so interessierter und bei der Sache, sprich bei den Tieren, die es im Rohrachtal zu beobachten gab.
Und das waren eine ganze Menge: Zauneidechsen, junge Grasfrösche und Erdkröten, verschiedene Schnirkelschnecken, unterschiedliche Grashüpfer, Spinnen und Schmetterlinge, Bachflohkrebse und am Weiherwiesensee einige Blässhühner, Graureiher und Stockenten.



01. August 2015 - Biotoppflege Felsentalwiese, Geislingen-EybachFTW15-1K

BNAN Bezirksgruppe Geislingen, Felsentalwiese auf Gemarkung Geislingen, Schülerferienprogramm Geislingen. Bei soviel Geislingen bietet es sich an, das Ganze miteinander zu kombinieren. Heraus kam ein Schnupperangebot "Mithilfe bei der Wiesenpflege", zu dem sich immerhin fünf Kinder angemeldet haben mit der Bereitschaft, ihre Arbeitskraft für die Natur einzusetzen.

Die zahlreichen BNAN-Aktiven haben dann doch den praktischen Teil übernommen, so dass sich die Schüler mit dem Kennenlernen der auf der Wiese vorkommenden Pflanzen und Tieren befassen konnten.

mehr Bilder unter Photos

Schülerferienprogramm 2015 - wir haben noch Plätze frei

07. August 9.30 - 13.00 Uhr "Unterwegs im Rohrachtal" Teilnahme ab ca. 11 Jahre
04. September 9.30 - 13.00 Uhr "Mit dem Ökomobil an der Fils" Alter: 8 - 12 Jahre
Eindrücke von unseren Veranstaltungen beim Schülerferienprogramm in den letzten Jahren

Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 1 Euro. Rückfragen und Anmeldungen gerne über Kontakt oder über die Stadt Geislingen.


23.Juli 2015 - Pflegeeinsatz Amphibienschutzgebiet Turm
Turm15-07K
Die Krebsschere - eine aufgrund ihres jährlichen Vegetationszyklus interessante Pflanze - bildet bei idealen Bedingungen große Bestände mit entsprechender Biomasse. Damit die Wasserfläche nicht komplett durch die Pflanzen bedeckt wird und die Frösche, Kröten und Molche ansprechende Bedingungen vorfinden, muss ein Teil der Pflanzen entnommen werden.

Wer von den Beteiligten den angenehmeren Job hat, derjenige der stoisch in schwül-heißer Luft inmitten des Schnakenschwarms am Ufer die Pflanzen entgegennimmt oder derjenige der sich in unerforschte Tiefen des Tümpels vorwagt sei dahingestellt.
Fotogener ist jedenfalls letzterer.


18.Juli 2015 - Biotoppflege Sielenwangwiese, AuendorfSielenwang 2015-K

Der traditionellen Saisonauftakt unserer Pflegearbeiten hat mit dem Mähen und Abrechen der Sielenwangwiese stattgefunden.

Die nächsten Pflegetermine:

01. August - Felsentalwiese, Eybach
Treffpunkt: 13.00 Uhr Wanderparkplatz Felsental
15. August - Kuhbergwiese, Nenningen
Treffpunkt: 13.00 Uhr Wanderparkplatz Christental
29. August - Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach
Treffpunkt: 13.00 Uhr Parkplatz Mineralbad

Bei allen Pflegearbeiten besteht ein Versicherungsschutz.
Für Vesper und Getränke ist gesorgt. Überfordert wird bei uns niemand.
Deshalb: wer Energie, Lust und Laune hat kann bei uns gerne mal vorbeikommen.


11.Juli 2015 - vom Pfaffental zu den Dolomitheiden bei EglingenGlockenblume

Während die vorhergehenden Exkursionen unter dem Motto gestanden haben könnten "warum in die Ferne schweifen, wenn ..." führte uns die Juli-Exkursion über den Tellerrand des Filstales hinaus ins Große Lautertal und auf die Münsinger Alb, mitten ins Betreuungsgebiet der Bezirksgruppe Reutlingen, die sich sehr zahlreich zu uns gesellte. Die Alb, die sich von Westen als die homogene Blaue Mauer präsentiert, ist in Wirklichkeit viel kleinräumig unterschiedlich strukturiert. So kommen beispielsweise auf der Donauseite der Alb andere Pflanzengesellschaften vor wie auf der Neckarseite, oder auf Dolomit eine andere Flora wie auf den Feuersteinlehmen des Albuchs.
Unser Weg zu der im Filstal so nicht vorkommenden Pflanzenwelt führte uns vom Pfaffental mit seinen breitblättrigen Glockenblumen zu den aufgrund der hohen Temperaturen größtenteils verblühten Heiden der Albhochfläche. Die Heide hat aber auch im ausgetrockneten Zustand Eindruck hinterlassen.

mehr Bilder unter Photos


6.Juni 2015 - An den Hülben der "Rauhen Wiese"Kolmannsh


Trotz sommerlich heißen Temperaturen - dr'Schwab däd saga „Saumäßig Hois" - erschienen fast vierzig Personen zu unserer Exkursion zu den geologischen und botanischen Besonderheiten auf der „Rauhen Wiese" bei Böhmenkirch. Die „Rauhe Wiese" ist eine weite, flache, oberflächlich entkalkte Mulde mit einer mächtigen Schicht aus Feuersteinlehm in der zahlreiche Dolinen und Hülben zu finden sind.
Die erste Station war die Neue Hülbe. Dort berichtete Dr. Brigitte Walderich von ihren Forschungen an der reichhaltigen Algenflora, die sie in jungen Jahren durchführte.
Michael Nowak klärte die Teilnehmer an der Westlichen Birkenhülbe über die Libellenfauna des Landkreises Göppingen auf. Viele der 51 im Landkreis nachgewiesenen Libellen kommen an den Hülben der Rauen Wiese vor, einige sogar nur dort.Birkenh
Unser nächstes Ziel war die Kohlmannshülbe, bei der Ludwig Walderich auf die im Schatten der Moorbirken wachsenden Pflanzen wie Kuckuckslichtnelke, Fieberklee, Schlangenknötrich, Sumpf-Blutauge oder Blutwurz hinwies.
Vorletzte Halt der schweißtreibenden Führung war der Erdfall Schiltenbang, eine imposanten Doline mit 10 Metern Tiefe und 45 Metern Durchmesser, bevor es zur letzen Station ging, dem schattigen Biergarten im Weiler Heidhöfe.

mehr Bilder unter Photos


23.Mai 2015 - Orchideenblüte am HaarbergHaarberg2015

Eine Veranstaltung mit Tradition - die BNAN-Exkursion zur Orchideenblüte an den Haarberg, die immer am letzten Samstag im Mai stattfindet.
Wie in den Jahren zuvor haben wir die Exkursion wieder in Kooperation mit einem befreundeten Naturschutzverein durchgeführt. Dieses Jahr mit der NABU Gruppe Süßen.
Überraschend war, dass der Synergieeffekt voll zugeschlagen hat: 1 Verein + 1 Verein ergibt in der Summe über 70 Teilnehmer.

Was wollen wir mit der jährlichen Veranstaltung erreichen?

dem Blumenfreund die mehr als zehn blühenden Orchideenarten und deren Schutz nahebringen

mit unserem Infostand den Wanderer auf die am Haarberg vorkommenden Tiere und Pflanzen hinweisen

die notwendige, schweißtreibende Arbeit des (ehrenamtlichen) Naturschutzes, die zur Erhaltung dieser Landschaft beiträgt, erklären


Mehr Bilder unter Photos


07.Mai 2015 - Das Geheimnis der 7 Rondellen7Rondellen2015

Wird diese Schar, die den beiden Vierbeinern so furchtlos entgegentritt, das Geheimnis lüften?

....

Unser Chronist hat zur Abwechslung das Abenteuer als Bildergeschichte dokumentiert:

Es war einmal an einem Samstag, das Wetter nicht schön wie im Bilderbuch - eher wechselhaft mit eingen, teils heftigen Schauern ....





01.Mai 2015 - Erlebniswandertag in WiesensteigWiesensteig2015-2a

Nach zweijähriger Abstinenz wollten wir wieder beim Erlebniswandertag mit einem Infostand auf die Belange der Natur aufmerksam machen und die Teilnehmer über die im Filstal vorkommenden Tier- und Pflanzenarten informieren.
Leider musste die Veranstaltung aufgrund des Dauerregens abgesagt werden.
Unseren Infostand bei gutem Wetter zeigen die Bilder aus dem Jahr 2012.

Bilder aus dem Jahr 2012



25.April 2015 - Spaziergang im RohrachtalRohrachtal-Weiherwiesen-2015

Die zweite Exkursion des Jahres 2015 fand vor der Geislinger Haustür im Rohrachtal statt. Inzwischen ist der Wald zu einem großen Teil belaubt und die Frühblüher des Kleebwaldes am verblühen. Dafür patrollieren die ersten Aurorafalter am Weg entlang. Unser gemütlicher Gang führte entlang des barrierefreien Naturlehrpfades zur Wasserfläche im Tal. Dort konnten mit ein wenig Aufmerksamkeit die meisten der dort vorkommenden Brutvögel - Zwergtaucher, Bläss- und Teichhühner, Stockenten und einige Graureiher - beobachtet werden.

Mehr Bilder unter Photos



28.März 2015 - Frühling im LonetaLonetal-Fohlenhaus 15-01l


Am Samstag den 28. März erschienen bei gutem Wanderwetter 22 Personen zu der von Ludwig Walderich geführten dreistündigen Exkursion auf dem Wanderparkplatz Salzbühl im Lonetal bei Bernstadt. Steinzeitliche Jäger, Sammler, Künstler und Handwerker haben viele Spuren in den Höhlen des Tales hinterlassen. Einige der Funde gehören weltweit zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit.
Los ging es talabwärts in Richtung Fohlenhaus. Nach einem kurzen Wegstück grüßten uns schon die ersten Märzenbecher und Gelbsterne aus dem Wald. Unterwegs erinnerte eine historischen „Wässre" an die landwirtschaftliche Nutzung der Lone. Vorausgesetzt der immer wieder im verkarsteten Untergrund versickernde Bach führt überhaupt Wasser.
Das Fohlenhaus - auch seine Höhlen sind prähistorische Fundstätten - ist ein auffallender Jahrmillionen alter Kalksteinfelsen, der seinen Namen nach seiner Form erhalten hat. Es lässt sich leicht vorstellen wie vor 9000 Jahren von hier aus die Jäger der Mittelsteinzeit auf die Jagd gezogen sind. Der Rückweg auf der anderen Talseite führte uns vorbei an einem großen Märzenbecherstandort und wir entdeckten auch Leberblümchen, Seidelbast, Lungenkraut Buschwindröschen, Scilla und andere Frühlingsblüher.

Mehr Bilder unter Photos