Aktuelle Termine

Biotoppflege Haarbergwiese
Sa 28.Jul, 2018
09:00 Uhr

Biotoppflege Kuhbergwiese
Sa 18.Aug, 2018
09:00 Uhr

Biotoppflege Galgenbergwiese
Sa 25.Aug, 2018
09:00 Uhr

Fremde Federn - „Vogelfang“ mit der Kamera
Fr 07.Sep, 2018
19:30 Uhr

Biotoppflege Weigoldsbergwiese
Sa 08.Sep, 2018
13:00 Uhr

Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. Bezirksgruppe Geislingen

21. Juli 2018 - Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Gingen
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Eigentlich .... Ja, eigentlich haben wir uns unseren Arbeitseinsatz am / im Feuchtgebiet Turm Ende Juli anders vorgestellt. Nämlich bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen im vereinseigenen Tümpel den üppigen Pflanzenwuchs etwas zu entfernen um ein optimales Biotop für unsere Amphibien und Libellen zu erhalten.
So der Plan. Der Istzustand am Samstagmorgen: Der Fränkel nebelverhangen und ein sich intensivierender Nieselregen, aber angenehm warm. Die Wathosen haben das Wasser von unten abgehalten, der Regen die lästigen Bremsen und Stechmücken.


14. Juli 2018 - Biotoppflege Sielenwangwiese, Auendorf

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Es gibt Tage im Leben, da fordert einen der BNAN voll.

Vormittags: Eröffnung der Biotoppflegesaison auf unserer Sielenwangwiese, mit einem gut aus der Winterpause gekommenen Balkenmäher und voll motivierten Helfern.
Nachmittags: Vorstandsitzung mit dem Schwerpunktthema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Verein.

Yin und Yang, Kür und Pflicht in einem Naturschutzverein.
An den einzelnen Beteiligten liegt es nicht, dass eine der beiden Tageshälften erbaulicher war als die andere.

Wenn auch Sie Abwechslung zu Ihrem stressigen Büroalltag suchen, dann sind Sie bei unseren Arbeitseinsätzen genau richtig. Wenn sie einen Ausgleich zu Ihrer möglicherweise bürokratischen Tätigkeit suchen, ebenso. Wenn Sie sich einfach für unsere Natur einbringen wollen, sowieso.

Dann kommen Sie doch einfach mal bei einem der nächsten Pflegeeinsätze vorbei. Wir beißen nicht. Ein Arbeitseinsatz dauert ca. 3 bis 4 Stunden, Essen und Getränke werden von uns gestellt.

Unsere nächsten Pflegetermine:


28. Juli Haarbergwiese, Reichenbach im Täle
18. August Kuhbergwiese, Nenningen
25. August Galgenbergwise, Bad Ditzenbach


09. Juni 2018 - Exkursion zu den BNAN Grundstücken bei Hohenstein

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Woran erkennt man eigentlich BNAN-Mitglieder in der freien Natur? Stichwort Feldkennzeichen.

1. An einer ordentlichen Reihe. 2. An einer Haufenbildung, dort wo es interessant wird. 3. An einem distanzierten Halbkreis, wenn das zu betrachtende Objekt ein abgrundtiefes Sandloch ist. 4. Am genauen Hinschauen.

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Der Zweck unserer Exkursion nach Hohenstein war natürlich nicht das Einüben verschiedener Formationen, sondern das Kennenlernen einiger Biotope, die vom BNAN gepflegt werden.

Durch die fachkundige Führung unserer Freunde aus der BNAN Bezirksgruppe Reutlingen haben wir einige Pflanzen gefunden, die im Raum Geislingen nicht vorkommen oder bei uns seit langem verschollen sind.


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Um welche Pflanzen es sich hier handelt verraten wir an dieser Stelle nicht. Stattdessen laden wir zum fröhlichen Pflanzenraten ein. Wer zuerst beide Pflanzen richtig benennt bekommt ein Steckerleis.
P.S. Teilnehmer der Exkursion und deren Angehörige dürfen natürlich nicht mitmachen.



28. Juli - 11. August 2018 - Naturschutz-Jugendzeltlager 2018 bei Hundersingen

Hast Du Lust auf 14 Tage Spaß, Natur und Abenteuer im schönen Donautal?
Willst Du gemeinsam etwas erleben und gemeinsam etwas bewegen?

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Bist Du zwischen 14 und 20 Jahre alt?

Dann ist unser Naturschutz-Jugenzeltlager genau das Richtige für Dich!

Das Ganze kostet Dich 78,- Euro, wenn Du Mitglied im BNAN oder im BNO bist, sogar nur 48,- Euro.

Weitere Infos findest Du in unserem Anmeldeflyer, den Du hier herunterladen kannst.


05. Mai 2018 - Exkursion zu den Hausener Felsen

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HausenerWand04kWarum in die Ferne schweifen, wenn man vor Ort auch einiges zu sehen bekommt.

Der Ort nennt sich Oberböhringen. Er ist zumindest unseren Gerätewarten wohlbekannt, da dort in einer Scheuer unsere Maschinen untergebracht sind. Oberböhringen ist aber auch der ideale Ausgangspunkt um bequem zu den Felsen über dem Filstal zu gelangen.

Wir haben uns jedoch nicht für den geteerten Feldweg, sondern für den interessanteren Wanderweg durch den in unterschiedlichsten Grüntönen belaubten Maienwald entschieden.

Im Wald blüht derzeit das Männliche Knabenkraut, am Waldrand der Blaurote Steinsame und die Wohlriechende Weißwurz und auf den Felsköpfen das Berg-Steinkraut und die Bibernell-Rose. Bei der heutigen Exkursion kamen die Botaniker, die im Leipheimer Moos etwas zu kurz kamen, auf ihre Kosten.


Nachtrag eines Bildes, das unseren Fotograf auf diese Assoziation brachte:

Tombstone – Die Gebrüder Earp und Doc Holiday auf dem Weg zur Schießerei am O.K. Corral.

HausenerWand07kDem aufmerksamen Betrachter fällt jedoch auf, dass die Protagonisten nicht wild entschlossen und mit grimmigem Gesicht dem Ziel entgegen stapfen, sondern freudig beschwingt ihren Weg gehen.

Die Szene zeigt dann doch nicht den Beginn des Shootouts im Wilden Westen sondern unserer Exkursionsteilnehmer, die soeben eine besondere Pflanze entdeckt haben.





01. Mai 2018 - Erlebniswandertag in Wiesensteig

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Dieses Jahr war es das 13. Mal, dass der Erlebniswandertag rund um den Filsursprung stattfand - heuer bei idealem Wanderwetter. Für das BNAN-Zelt war es die Premiere. Daher steht es in diesem Beitrag im Mittelpunkt.

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21. April 2018 - Exkursion ins Leipheimer
Moos

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Leipheimer Moos_02k„April, April, der macht was er will."

Auch sommerliche Temperaturen, die bei unserer Exkursion ins Leipheimer Moos gefühlt schon hochsommerlich waren. Über das April-Wetter dürfte sich keiner der Teilnehmer beklagen, höchstens über die spärliche Pflanzenausbeute.

Dafür kamen die ornithologisch Interessierten voll auf ihre Kosten: rufende Kuckucke aus allen Himmelsrichtungen – für 2018 sollte das Kleingeld der Exkursionsteilnehmer gesichert sein – dazu noch Jahreserstbeobachtungen von Baumfalke, Baumpieper, Schwarzkehlchen und Schafstelze. Auf dem Rückweg beglückte uns noch der Gesang der ersten Nachtigall des Jahres.

Auf die Pünktlichkeit der Langstreckenzieher unter den Zugvögeln kann man sich eben verlassen.



31. März 2018 - Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm

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Turm Amphibien2018_01kVoller Erwartung schaut er uns an, der "Lurch des Jahres 2018" – der Grasfrosch. Was wird jetzt passieren, nachdem er vom Amphibienschutzzaun geleitet in einen tiefen Eimer geraten war? Die Lage war misslich am Ostersamstag in seinem „Ehrenjahr".


Leider ist die Auszeichnung "Lurch des Jahres" nicht mit einem Krönchen verbunden, was unseren Grasfrosch zum Froschkönig machen würde, sondern weist auf die Gefährdung der vermeintlichen Allerweltsart hin, die in den meisten Bundesländern auf der Vorwarnliste der „Roten Listen" zu finden ist.
Turm Amphibien2018_02kLangfristig helfen dem Grasfrosch nur geeignete Amphibienschutzmaßnahmen an den die Landschaft zerschneidenden Straßen, ein ausreichendes Angebot von Laichgewässern und reich strukturierte Landlebensräume.

Unser Grasfrosch hatte Glück, da die sich über den Eimer beugenden Menschen mit dem BNAN auf Amphibienwanderung waren, ihn umgehend befreiten und zusammen mit einer Erdkröte, einigen Kamm-, Berg- und Teichmolchen zum BNAN Feuchtgebiet Turm brachten. Dort haben in den vorhergehenden Nächten weitere Grasfrösche abgelaicht.

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18. März 2018 - Winter reloaded am Amphibienschutzzaun Gingen-Grünenberg

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Die ersten Amphibien haben sich schon auf Wanderschaft zum "BNAN-Feuchtgebiet Turm" bei Gingen- Grünenberg begeben. Die ersten warmen Vorfrühlingstage sind auch für uns der Auslöser um in Sachen Amphibienwanderung aktiv zu werden und den Wanderweg so sicher wie möglich zu machen. Der Krötenzaun steht und darf sich mit dem neuen Pfostensystem gleich mal im zurückgekehrten Schnee bewähren.

Und unser Helferteam? Lümmel die in Decken gehüllt am mollig warmen Ofen und genießen die verspäteten Winterferien?
Mitnichten! Unsere unentwegten Helfer schauen regelmäßig am Schutzzaun nach dem Rechten und finden selbst bei diesem Wetter einige unverwüstliche Wander-Molche.


29. Dezember 2017 - Wir wünschen ...

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... allen Besuchern unserer Seite, allen unseren Freunden, allen unseren Mitgliedern ein gutes, gesundes neues Jahr 2018!


23. November 2017 – Helferessen im Gasthof Grünenberg

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Wir haben am 11.November mit dem Arbeitseinsatz an unserem Feuchtgebiet Turm beim Weiler Grünenberg den praktischen Teil unseres Pflegejahres beendet. Betonung auf „praktischer Teil".

Der endgültige Abschluss der Pflegesaison findet traditionell im Gasthaus Grünenberg in der gleichnamigen Ortschaft statt. Zu unserem Helferessen durften wir neben den Funktionsträgern aus unserem Arbeitskreis – Grundstücksreferent, Gerätewarte, Kassierer, Schriftführer, Beisitzer usw. – wieder zahlreiche VIPs begrüßen: unsere freiwilligen Helfer bei unseren Arbeitseinsätzen.

26 Helfer haben im Jahr 2017 mit ihren freiwillig erbrachten 714 Arbeitsstunden mitgeholfen unsere Natur zu erhalten. Ganz nebenbei: mit diesen 714 Stunden haben wir seit Bestehen der Geislinger Bezirksgruppe mehr als 25.000 Stunden aktiven Naturschutz betrieben.

Nochmals allen Helfern einen ganz großen Dank für die tolle Arbeit!


11. November 2017 – Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Grünenberg

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Glücklicherweise gibt es an unserem Feuchtgebiet Turm kein Vermummungsverbot, denn nur dick eingepackt und mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze konnten wir beim heutigen Pflegeeinsatz den Unbilden des Novemberwetters trotzen.
Zu tun hatten die neun unentwegten Helfer beim letzten Einsatz in dieser Saison noch einiges: Mähen und Abräumen der Wiesenflächen, Kopfweiden zurückschneiden und als Zusatzaufgabe die Beseitigung einer vom letzten Herbststurm in den Weiher geworfenen großen Weide.

Unser Biotoppflegejahr endet dieses Jahr am 11. November am Turm, dort wo wir am 11. Februar mit dem Ausbaggern zusätzlicher Kleingewässer unsere Arbeitseinsätze begonnen haben.

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Vielen herzlichen Dank allen unseren Helfern, die in diesem Jahr bei nicht immer optimalem Wetter mitgeholfen haben unsere Biotope zu erhalten.



21. Oktober 2017 - Biotoppflege Gostalwiese, Unterdrackenstein

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Nein – wir haben letztes Jahr keinen Mitarbeiter auf der Gosbachwiese vergessen. Wir achten sehr darauf, dass sowohl Mensch als auch Material am Ende des Pflegeeinsatzes vollständig und unversehrt sind. So auch dieses Jahr: elf Männer und eine Frau sind zur Biotoppflege im Gostal erschienen. Zu zwölft haben wir unser Grundstück wieder verlassen.

Selbstkritisch müssen wir einräumen, dass unser Frauenanteil ähnlich hoch ist wie der des Bundestages bis Mitte der 1980-er Jahre.
Frauen dieser Welt: mischt bitte den Männerhaufen bei unserer Biotoppflege 2018 mal richtig auf!




07. Oktober 2017 - Biotoppflege Weigoldsberg Heide, Reichenbach im Täle

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Wir hatten Glück und das gute Wetter zwischen zwei Regenfronten optimal ausgenutzt. Haken drunter - Weigoldsbergwiese 2017 erledigt!

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06. Oktober 2017 - "Wasserwelten im steinigen Paradies" - Bildvortrag von Günter Künkele
19.30 Uhr Schubartsaal im Mehrgenerationenhaus Geislingen
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Etwa ein Fünftel der Erdoberfläche besteht aus Karstgebieten. Dazu gehört auch die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb. Karstgestein ist rissig, zerklüftet, höhlenreich und deshalb von Natur aus wasserarm. Fließgewässer und Quellen sind auf der Albhochfläche deshalb rar. Die wenigen Bäche und Flüsse unseres Kalkgebirges fließen entweder der Neckar- oder der Donauseite zu. Entlang dieser wichtigen Lebensadern siedelten die Menschen schon sehr früh. Sie fischten, fingen Krebse und verwendeten die großen Bachmuschelbestände als Viehfutter. Auch nutzten sie die Wasserkraft.

Zur naturräumlichen Ausstattung der Schwäbischen Alb und des UNESCO-Biosphärengebietes Schwäbische Alb gehören Quelltöpfe, Hangschuttquellen und Schichtfugenquellen. Wasserfälle stürzen tosend vom Berg. Kühle Waldbächlein springen über Stock und Stein, Wiesenbächlein gurgeln zu Tal. Eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt hatte sich im Lauf der Zeit angesiedelt. Sie ist inzwischen dezimiert und teilweise ausgerottet, weil nur noch wenige Gewässer naturnah sind. Viele Fließgewässer sind inzwischen durch Querbauwerke in Abschnitte geteilt. Mit Auflagen für Mindestwassermengen in Umgehungsgerinnen und Aufstiegshilfen für Fische und Kleinlebewesen sollen sie wieder natürlicher werden.

Ohne Wasser kein Leben! Quellen aus dem Tiefen und dem Seichten Karst spenden Trinkwasser. Wegen hoher Durchlässigkeit des Weißjuragesteins und deshalb schwacher Filterwirkung ist bei der Bewirtschaftung der Albhochfläche hohe Sensibilität zu wahren. Für saubere Grundwasservorkommen und gutes Trinkwasser war es notwendig geworden, Wasserschutzzonen auszuweisen. Gewässer und ihre Umgebung dienen auch als Lebensräume für Wasserpflanzen und zum Teil seltene Tierarten. Viele Flüsse und Bäche wurden einst begradigt, verlegt und verdohlt. Es gibt nur noch wenige Altarmreste. Gewässerrandstreifen, Ufergehölze, Röhrichte und Riedwiesen werden bis heute stiefmütterlich behandelt. Umgehungsgerinne führen häufig zu wenig Restwasser.
Gute Wasserqualität und ein naturnaher Zustand unserer Fließgewässer kommt auch dem Menschen zugute. Eine abwechslungsreiche, intakte und artenreiche Landschaft ist Voraussetzung für erfolgreichen Tourismus.
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Günter Künkele, Autor mehrerer Bücher und Bildbände, hat mit seiner Kamera Stimmungen an unseren Albgewässern in faszinierenden Aufnahmen eingefangen. Sein Bilderreigen gibt Einblicke in verborgene Wunder, faszinierende Lebensgemeinschaften sowie eine bunte Tier- und Pflanzenwelt unserer Albbäche.




Der Eintritt zu der gemeinsamen Veranstaltung von BNAN und NABU Geislingen ist frei.



23. September 2017 - Biotoppflege Talbachwiese, Unterböhringen

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Wir hatten schon am Vortag der Bundestagswahl die Wahl entweder von den Höhen des Fränkels die herrliche Aussicht in das idyllische Tal des Talbaches zu genießen oder in den Niederungen des Tales unsere Talbachwiese zu pflegen. Mit überwältigender Mehrheit haben wir die zweite Option gewählt, wohlwissend, dass wir bei dem Pflegeeinsatz viel Schweiß vergießen und viel Kraft lassen werden.
Warum das alles?
Wir wollen durch unserer Biotoppflege eine der letzten Feuchtwiesen mit ihrer Flora und Fauna erhalten!
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Mehr Bilder under Photos

16. September 2017 - Biotoppflege Weigoldsbergwiese, Hausen

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I'm singing in the rain, just singing in the rain -what a glorious feeling I'm happy again

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WGBW17-04kDie Hälfte unserer Pflegeeinsätze 2017 haben wir hinter uns. Das dominierende Thema war bis jetzt: das Wetter.
So auch heute bei unserer Biotoppflege auf der Weigoldsbergwiese. Beim Anmarsch drohten noch schwarze Wolken von der gegenüberliegenden Talseite, die sich dann unter Donnergrollen am Weigoldsberg ausregneten. Während das Arbeiten auf der Wiese nur feucht war steigerte sich der Regen zum anschließenden Vesper hin.
Zum Glück hatten wir für die Wecken einen Regenschirm dabei!


06. September 2017 - Schülerferienprogramm "Mit dem Ökomobil an der Fils"

SFP Fils17-01k15 Kinder aus Geislingen und Bad Überkingen haben zusammen mit Herrn Paech und seiner Assistentin Nina im Rahmen des Schülerferienprogramms das Ökosystem der Fils erkundet.








SFP Fils17-02k15 unterschiedliche Arten an Kleinlebewesen – vom Bachflohkrebs über Hakenkäfer bis zur Wassermilbe - wurden dabei gefunden und im rollenden Labor des Ökomobils bestimmt. Leider haben wir auch einen Löffel, eine Radkappe, verbogene Eisenstangen und viel Plastikmüll in der Fils gefunden.






SFP Fils17-03k15 Stempel muss man bei Naturschutzveranstaltungen für das „goldenen Leistungsabzeichen Natur" sammeln. Das Abzeichen in Bronze gibt es nach drei, das in Silber nach weiteren fünf aktiv besuchten Veranstaltungen.
Wir gratulieren Lara ganz herzlich zum goldenen Leistungsabzeichen. Tolle Leistung!







03. September 2017 - Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Mit den letzten Beiträgen haben wir vorgestellt, was wir als schwäbische Natur- und Biotopschützer alles „schaffet". Entgegen den uns Schwaben angedichteten Vorurteilen sind unsere Wiesen nach den Pflegeeinsätzen nicht besenrein abgemäht, sondern durch bewusstes Aussparen von Vegetationsinseln ein reich strukturierter Lebensraum.

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02. September 2017 - Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

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Der Trend hält an:
der Sommer 2017 zeigt seine April-Seite.

Zwei Tage Dauerregen haben dem Sommer sehr zugesetzt und die Tageshöchsttemperatur auf nicht einmal die Hälfte des vergangenen Samstags schrumpfen lassen.
Da wir bei der Hitzeschlacht am 26. August ordentlich vorgelegt haben, war die Biotoppflege mit elf Akteuren schnell beendet.




26. August 2017 - Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Ja mir wared heit beim mäha, was mir g'schafft hend müsst ihr säha

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19. August 2017 - Biotoppflege Kuhbergwiese, Nenningen

Kuhberg17knAls die Deutsche Bahn AG noch Deutsche Bundesbahn hieß und den Schwerpunkt hatte Züge fahren zu lassen, da gab es den Slogan „Alle reden vom Wetter. Wir nicht."

Wir müssen heute im Sinne des Bahn-Spruches vom Wetter reden.

Am 12.August mussten wir den geplanten Arbeitseinsatz auf der Kuhbergwiese wegen Regens absagen. Das war seit „Menschengedenken" das erste Mal.
Am 17. August kämpften unsere beiden Mitglieder beim Abmähen der Wiese mit extrem schwüler Hitze.

Heute hätte uns beinahe noch ein „örtlicher, in Stärke unterschiedlicher Regenschauer" aus dem Konzept gebracht. Glücklicherweise hörte der Regen mit Beginn des Abrechens auf, bescherte uns jedoch schweres, nasses Gras.

Wir hoffen für unsere nächste Biotoppflege – Galgenbergwiese am 26. August – auf eine stabilere Wetterlage.


08. August 2017 - 43. ÖZL in Pfonstetten - Aichelau

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Die Gemeinde Pfronstetten hat einen tollen Bericht über das zur Zeit stattfindende 43. BNAN-Zeltlager auf ihrer Homepage veröffentlicht.
Zum Bericht geht es hier.
Einen zweiten Bericht über die nicht ganz einfache Biotoppflege gibt es hier.

05. August 2017 – Biotoppflege Hangwiese Rohrachtal, Geislingen

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Wie in den vorhergehenden Jahren rechen wir einen Tag nach dem Schülerferienprogramm die Wiese zusammen mit der NABU Gruppe Geislingen ab. Dank der Unterstützung durch zwei engagierte Mädchen, die die Wiese einen Tag zuvor kennen gelernt haben, konnten wir den Arbeitseinsatz in zwei Stunden erledigen.
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04. August 2017 - Schülerferienprogramm – „Unterwegs im Rohrachtal"

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Unsere diesjährige Rohrachtal-Exkursion hatte den Schwerpunkt „Tierkinder".
Zuerst galt es in der Graureiherkolonie am Berghang den letzten Horst mit noch nicht flüggen Jungreihern zu finden. Mit einem Spektiv konnten die drei Jungvögel groß im Bild betrachtet werden.
Die nächste Station war die gemähte Hangwiese. Dort entdeckten wir neben vielen Heuschrecken ein Hummelnest, einige junge Erdkröten und über ein Dutzend kleine Zauneidechsen.
Am See in den Weiherwiesen sahen wir neben einige Blässhühner mit ihren Jungen auch noch einen Zwergtaucher und einen schon auf dem Durchzug befindlichen Waldwasserläufer.
Da die Zeit wie im Flug vergangen war, mussten wir die letzte Tierkinder-Station ausfallen lassen. Die Köcherfliegenlarven in den Quellen der Tierhalde warten daher immer noch auf unseren Besuch.

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29. Juli 2017 - Biotoppflege Haarbergwiese, Reichenbach i.T.

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Bei jedem unserer Arbeitseinsätze werden wir von einigen Zaungästen – seien es Schmetterlinge, Grashüpfer, Erdkröten oder Blindschleichen – beobachtet. Es wäre sicherlich interessant zu erfahren, was unsere Zaungäste über unser Tun denken (1):

Haarberg17-02k• Des gibt's ja gar et! Jetzt hatten wir 364 Tage Ruhe und dann werden wir plötzlich von Krach und Betriebsamkeit in unserem Idyll heimgesucht.

oder
• Es wurde aber auch so langsam mal wieder Zeit, dass sich jemand um unseren Lebensraum kümmert!

oder
• Was!?, des glaub I jetzt et! Die schaffet freiwillig in ihrer Freizeit, und das alles ohne dafür Geld zu bekommen!

oder
• Voll gut, dass sich wenigstens ein paar Menschen aktiv für unsere Natur einsetzen!
Nachdem in diesem Jahr in fast jeder Woche vom Insektensterben zu lesen ist (2), dürfen beim nächsten Mal gerne noch mehr Helfer auf unsere Wiese kommen. Den einen Tag werden wir verkraften.

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(1) - Die Tiere des Haarbergs denken natürlich ausschließlich schwäbisch. Für unsere nicht des Schwäbischen mächtigen Besucher haben wir manchen Satz "entschwäbischt".
(2) - selbstverständlich hat es auf dem Haarberg ein Netz.

15. Juli 2017 - Biotoppflege Sielenwangwiese, Auendorf

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Auendorf feiert am 28. Juli. "Hot Summer Party – jetzt beginnt der Sommer".

Sielenwang2017-02kAm 15. Juli begann auf der Auendorfer Sielenwangwiese die diesjährige Biotoppflegesaison der Geislinger BNAN Bezirksgruppe.
Wir haben beschlossen, um die erfahrungsgemäß hohen sommerlichen Temperaturen zu umgehen, dass wir die Pflegeeinsätze in den Monaten ohne „r" auf 9.00 Uhr vorverlegen.
Temperaturen um 15 Grad haben uns die Arbeit so sehr erleichtert, dass wir unsere freiwillige Arbeit ruck-zuck erledigt haben.


Jedoch hat der in den Vormittagsstunden an den Hängen entlang wabernde Nebel die Frage aufgeworfen, ob dieses Jahr der Herbst schon Mitte Juli beginnt?
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Auch wenn dieser Pflegeeinsatz (wir fangen jedes Jahr leicht an und steigern uns dann) sehr gut lief: wir benötigen Eure / Ihre Mithilfe.

Die nächsten Termine: 29. Juli Haarbergwiese, Reichenbach / Täle - 12. August Kuhbergwiese, Nenningen - 26. August Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Jeweils um 9.00 Uhr. Der Treffpunkt ist beim jeweiligen Termin hinterlegt kann aber auch gerne beim Bezirksgruppenleiter erfragt werden.

Bei allen Pflegearbeiten besteht ein Versicherungsschutz.
Für Vesper und Getränke ist gesorgt. Überfordert wird bei uns niemand.
Deshalb: wer Energie, Lust und Laune hat kann bei uns gerne mal vorbeikommen.


10. Juni 2017 - mit der Torfbahn ins Wurzacher Ried

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„Schtuagart, Ulm, ond Biberach,Mekklebeure, Durlesbach." Wir hätten natürlich auch, unterbrochen von einigen Umstiegen, mit der schwäb'schen Eisenbahn ans Wurzacher Ried fahren können. Wir haben uns, da wir ins Ried wollten, für die Torfbahn entschieden. Diese brachte uns ohne Umsteigen, ohne Verspätung jedoch mit ein wenig Geruckel zum ehemaligen Haidgauer Torfwerk und zurück.

Was wir darüber hinaus im Ried gesehen haben, beispielsweise wie der Lanzenschildfarn von unten aussieht oder was der Christo unter den Schmetterlingen so alles verpackt, kann man hier sehen.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die beiden Fotografen Hans S. und Hubert N.!


03. Juni 2017 - zum Köhler nach Münzdorf

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Solange aus den Pfeifenlöchern des mit Erde und Kohlenstaub abgedeckten Meilers weißer Dampf aufsteigt, solange ist Georg Geiselhart, der Köhler von Münzdorf, tiefenentspannt.
Anders sieht es aus bei bläulichem Rauch: dann verbrennt ein Teil des Holzes anstatt zu verkohlen.


Bei unserem Besuch haben die beiden aus je 24 Raummeter Buchenholz errichteten Kohlemeiler ordentlich und selbstständig vor sich hin gearbeitet. Meiler17-03kSo konnte der Köhler sich unbesorgt seinen Gästen zuwenden. Gewannnamen wie Kohlplatte und die nahegelegene Ortschaft Kohlstetten weißen auf das uralte Handwerk der Holzkohlegewinnung auf der schwäbischen Alb hin.


Das, was der nur kurze Zeit anwesende Besucher als romantisches Idyll wahrnimmt ist jedoch bei näherer Betrachtung ein schweißtreibender Knochenjob. Früher als Energielieferant für die Eisenerzeugung, heute zu Herstellung hochwertiger Grillkohle. Auch heute noch ist der Köhler während des annähernd zwei Wochen Meiler17-04kandauernden Verkohlungsprozesses bei jedem Wetter Tag und Nacht bei seinen Meilern.


P.S. wer einem der letzten Köhler Süddeutschlands bei der Arbeit zuschauen will, kann das in diesem Jahr nochmals vom 08. – 19. August auf der Kohlplatte bei Münzdorf tun.





20. Mai 2017 - Orchideenblüte am Haarberg

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Inzwischen eine feste Größe in unserem Veranstaltungskalender: der BNAN-Infostand und die Orchideenexkursion am Haarberg in der letzten Mai-Dekade.

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weitere Bilder gibt es unter Photos


06. Mai 2017 - Exkursion zum Schmiecher See

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Zugegeben: unsere Exkursion zum „Sai" – dem Schmiecher See – war eine stark ornithologisch ausgerichtete Angelegenheit. Der in einer alten Talschlinge der Urdonau gelegene See ist stark verlandet und weist nur wenige offene Wasserflächen, dafür aber ein Mosaik ausgedehnter Verlandungsbiotope aus. Unter Schutz gestellt wurde das Gebiet wegen seiner überregionalen Bedeutung für die Vogelwelt. Was liegt deshalb näher, als die Vögel, die wir bei unserer Wanderung rund um den See angetroffen haben, zu notieren?
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Stieglitz, Rotmilan, Bachstelze, Feldsperling, Hausrotschwanz, Star, Teichhuhn, Dorngrasmücke, Heckenbraunelle, Kohlmeise, Buchfink, Fitis, Kiebitz, Braunkehlchen, Feldlerche, Amsel, Schwarzkehlchen, Krickente , Rauchschwalbe, Graureiher, Silberreiher, Mäusebussard, Goldammer, Rohrammer, Turmfalke, Girlitz, Mauersegler, Rabenkrähe, Kuckuck, Sommergoldhähnchen, Rostgans, Zwergtaucher, Blässhuhn, Stockente, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Schwarzmilan, Rohrweihe, Klappergrasmücke, Teichrohrsänger, Elster, Graugans, Ringeltaube.

Ausbeute: 43 Vogelarten auf der Liste und außer Konkurrenz, da er sich in der Tageszeit vertan hat, ein großer Abendsegler.


01. Mai 2017 - Infostand beim 12. Wiesenteiger Erlebniswandertag

Wiesensteig17-02akNachdem der Erlebniswandertag ist in den letzten beiden Jahren witterungsbedingt ausfallen musste, war in diesem Jahr eigentlich Wiedergutmachung angesagt. So war zumindest unsere Hoffnung.
Falls an dem Satz „wenn du deinen Teller aufisst, dann gibt es morgen schönes Wetter" etwas dran sein sollte, dann hat es gestern einigen nicht geschmeckt.

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Eine überschaubare Zahl Erlebniswanderer hat dennoch dem Regen getrotzt und uns eine bunte Auswahl an Regenponchos, Regenjacken, Regenhosen und Regenschirmen präsentiert. Wir versuchten an unserem Infostand mit bunten Frühlingsblumen dagegen zu halten, mussten uns dann aber doch vorzeitig dem Wetter geschlagen geben.
Dann starten wir eben 2018 beim 13. Erlebniswandertag einen weiteren Versuch. Irgendwann sollte es ja mal wieder mit einem Bilderbuch-Wandertag klappen!


22. April 2017 - Pflanzenexkursion auf die Nordalb bei Deggingen

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Den 20 Teilnehmern unserer Frühlingsexkursion präsentierte sich die Nordalb so abwechslungsvoll wie es ansonsten dem April nachgesagt wird.


Die ersten blühenden Manns-Knabenkräuter neben den (hoffentlich) letzten Schneeresten,
Rotmilan und Mittelspecht,
frisches Grün neben erfrorenen Blättern,
Hutewald, Wacholderheiden, Streuobstwiesen und Felsflora,
stehendes Totholz und neues Leben,
vereinzelte Sonnenstrahlen und pünktlich zum Exkursionsabschluss einsetzender Regen.



die Bilder der Nordalb gibt es hier





11. April 2017 - Wir wünschen frohe Ostern!

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Dem frohen Ostergruß müssen wir leider eine wenig erfreuliche Botschaft hinterherschicken. Der Feldhase steht inzwischen auf der Vorwarnliste zur Roten Liste Baden Württemberg. Leider finden sich in den roten Listen unseres Bundeslandes 39 Säugetiere, 87 Brutvögel und 775 Farn- und Blütenpflanzen in einer der Kategorien zwischen Vorwarnliste und ausgestorben wieder.
Genauso erschreckend: in den letzten 15 Jahren hat die Biomasse der Insekten um 80% abgenommen.

• Gehen Sie mal wieder in die Natur und lassen diese mit allen Sinnen auf sich wirken. Denn: man schützt nur das, was man kennt und versteht.

• Mit einem Jahresmitgliedsbeitrag von 20 Euro / Erwachsenem stärken Sie den BNAN. Denn: nur mitgliedsstarke Naturschutzverbände finden Gehör.

• Wenn Sie Lust und ein wenig Zeit haben, dann kommen Sie doch einfach mal bei einem unserer Arbeitseinsätze vorbei und helfen mit die letzten Refugien unserer Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.


25. März 2017 - Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm

Turm17-03 Kammmolch

Turm17-03 TeichmolchEine kalte Nacht mit eisigem Ostwind – nicht wirklich die besten Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Amphibienveranstaltung. So dachten es zumindest unsere langjährigen Schutzzaunbetreuer. Die im Publikum anwesende Amphibienfachfrau Mia machte sich – aufgrund ihres Alters - unbekümmert an die Kontrolle der einzelnen Fangeimer und konnte am Ende der Kontrollstrecke den annähernd 20 Teilnehmern eine in dieser Höhe nicht erwartete Anzahl an Kamm-, Berg- und Teichmolchen präsentieren. Nachdem Mia uns noch die Unterscheidungsmerkmale der einzelnen Arten näher gebracht hat wurden die 14 Tiere im BNAN-Feuchtgebiet Turm in die Freiheit entlassen.


08. März 2017 – Punktlandung vor dem großen Ansturm
Turm Zaun 2017
Am 08. März haben acht kurzfristig zusammengerufene Helfer den Amphibienschutzzaun an der Straße Gingen – Grünenberg aufgebaut.

Als vorbeifahrender Automobilist kann man mit einem flüchtigen Blick den Eindruck gewinnen, dass der Zaun nicht preußisch korrekt beziehungsweise schwäbisch ordentlich sei. Unser Krötenzaun erfüllt jedoch Jahr für Jahr seinen bewährten Zweck. Solange, bis die von uns ersehnte feste Amphibienleiteinrichtung Realität wird.

Bei unserer Veranstaltung am 25. März können die im Gebiet vorkommenden Molche, Kröten und Frösche einmal hautnah bestaunt werden.



11.Februar 2017 – wir starten durch

Während die Amphibien noch die letzten Tage ihrer Winterstarre genießen, haben wir unseren Modus schon wieder auf „tun" umgestellt.
Und was lässt sich an einem schönen Februar Samstag Besseres tun als einen Arbeitseinsatz für unsere Amphibien durchzuführen?

Eben: zwei Arbeitseinsätze!

Am BNAN-Feuchtgebiet Turm rückte schweres Gerät an um neben unseren großen Teichen – Lebensraum der tieferes Gewässer liebenden Arten Kammmolch, Erdkröte und Grünfröschen – weitere Kleingewässer anzulegen, die der im Gebiet vorkommenden Gelbbauchunke zugutekommen sollen.

Dagegen war an unseren Tümpeln im Autal Muskelkraft gefragt. Wir haben letztes Jahr begonnen den Bewuchs, der die Tümpel stark beschattet und daher für die Amphibien unattraktiv macht, zu reduzieren. Diese auf zwei Jahre angesetzte Pflegemaßnahme haben wir jetzt abgeschlossen.

Über den Erfolg unserer Pflegemaßnahmen werden wir im Lauf des Jahres berichten.

Biotoppflege Autal Bad ÜberkingenBiotopverbesserung Turm 2017














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