Aktuelle Termine

Gemeinsame Veranstaltung der BNAN Gruppen - Kurzwanderungen in interessante Naturräume
So 30.Jun, 2019
14:00 Uhr

Hüttenfest im SV-Heim Oberböhringen
Sa 06.Jul, 2019
19:00 Uhr

Biotoppflege Sielenwangwiese
Sa 13.Jul, 2019
09:00 Uhr

Biotoppflege Haarbergwiese
Sa 27.Jul, 2019
09:00 Uhr

Biotoppflege Kuhbergwiese
Sa 17.Aug, 2019
09:00 Uhr

Bund Naturschutz Alb-Neckar e.V. Bezirksgruppe Geislingen

23. Juni 2019 - Schachbrettfalter - Schmetterling des Jahres 2019

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Als Hauptflugzeit des Schachbrettfalters wird für die Schwäbische Alb Juli und August angegeben. (Günther Ebert: Die Schmetterlinge Baden-Württembergs – Band 2).

Schachbrett19-01kVielleicht haben es die Falter in diesem Jahr eiliger, weil sie wissen, dass sie zum Schmetterling des Jahres 2019 gewählt wurden. Genaues weiß man nicht. Sicher ist jedoch, dass die ersten Schachbrettfalter über unseren Wiesen gaukeln.

Was die Schmetterlinge sicher nicht wissen: der Titel „... des Jahres ..." ist kein Ehrentitel, sonder weist auf die Bedrohung der Art hin.
Für das Vorkommen des Schachbretts sind magere Wiesen, die nicht vor Mitte Juli gemäht werden, entscheidend. Denn nur dort lässt das Weibchen seine Eier einzeln zu Boden fallen. Schachbrett19-02kWenn dann noch violette Blumen, etwa Skabiose oder Flockenblume zur Nektaraufnahme vorhanden sind, dann kommen wir dem Schachbrett-Paradies schon sehr nahe.

Die Wirklichkeit sieht über weite Landstriche leider anders aus: durch intensive Düngung und häufige Mahd sind solche Wiesen inzwischen selten geworden.

Der BNAN erhält durch seine arbeitsintensive Biotoppflege die für unsere Schmetterlinge überlebensnotwendigen mageren, blumenreichen Wiesen.

Unser erster Pflegeeinsatz ist am 13. Juli um 9.00 Uhr auf der Sielenwangwiese bei Auendorf. Haben Sie Lust zwei Stunden Ihrer Freizeit für unsere Natur zu opfern? Dann kommen sie doch einfach mal vorbei. Als Entschädigung gibt es nach getaner Arbeit ein zünftiges Vesper.
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27. Juli - 10. August 2019 - Naturschutzjugendlager im Steinhauser Ried, Bad Buchau

Jugendzeltlager2019kHast Du Lust auf 14 Tage Spaß, Natur und Abenteuer?

Willst Du gemeinsam etwas erleben und gemeinsam etwas bewegen?
Bist Du zwischen 14 und 20 Jahre alt?

Dann ist unser Naturschutz-Jugendzeltlager genau das Richtige für Dich!

Das Ganze kostet Dich 78,- Euro, wenn Du Mitglied im BNAN oder im BNO bist, sogar nur 48,- Euro.


Weitere Infos findest Du in unserem Anmeldeflyer, den Du hier herunterladen kannst.


01. Juni 2019 - Exkursion ins Wassertal bei Hohenstadt

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Tief im Westen, wo die Sonne ... Oh, falsche Himmelsrichtung, falsches Lied! Ab in den Süden – die Himmelsrichtung würde passen, das Lied als Gesamtes ist zur Gänze unpassend. Dann doch lieber die musikalische Begleitung durch Feldlerchen und Grillen. Das passt immer.

Ab in den Süden ... Wir waren im südlichsten Zipfel des Landkreises Göppingen, gleichzeitig auf der Gemarkung der am höchsten gelegenen Gemeinde im Landkreis. Abseits des mittleren und unteren Filstales mit seinen beinahe zusammengebauten Ortschaften, mit seiner Industrie. An der Grenze der Regierungsbezirke Stuttgart und Tübingen. Wäre man überheblich, könnte man zu Fuchs und Hase und zum „Gute-Nacht-Sagen " kommen oder mutmaßen, dass dort die Zeit stehen geblieben wäre.

Wassertal02kDie stehen gebliebene Zeit war der Grund für unsere Exkursion ins Wassertal. Im Wassertal gibt es in der flurbereinigten Landschaft noch einige wenige Relikte der sonst überall verschwundenen blumenreichen Mähwiesen.

Fast wären diese Pflanzenparadiese auch verschwunden – liegen sie doch weitab von den zuständigen Institutionen in der Kreishauptstadt.
Glücklicherweise hat sich im letzten Jahr der LEV Göppingen den Wiesen im Wassertal angenommen.

So konnten wir das Resultat der Erstpflege besichtigen: ein bunter Mix aus Eiszeitreliktpflanzen, beispielsweise Gebirgs-Hahnenfuß und Knöllchensteinbrech, Pflanzen trockener Standorte wie Küchenschelle oder der Kleinen Wiesenraute in unmittelbarer Nachbarschaft zu feuchtigkeitsliebenden Pflanzen wie der Trollblume und dem Schlangenknöterich.
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22. Mai 2019 - "Internationaler Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt"

Heute ist „Internationaler Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt".
Ohne viele Worte – ein paar Schmetterlings-Bilder von unseren Wiesen.

Wir versuchen durch unsere Biotoppflege Lebensräume zu erhalten. Dies ist für den Erhalt der Artenvielfalt nur – wenn überhaupt – ein Tröpfchen auf einem sehr großen heißen Stein.

Die Weichen zum Erhalt der Biodiversität muss die Politik stellen: durch eine Agrarpolitik, die den ökologischen Belangen der Natur ein höheres Gewicht beimisst, ohne die ökonomischen Belange der bäuerlichen Landwirtschaft zu vernachlässigen.

Die Bayern haben vorgemacht wie Politik verändert werden kann - wir können es auch!

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11. Mai 2019 - Pflanzenexkursion am Fränkel, Unterböhringen - "Auf den Spuren von Dr. Engel"

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An Tagen wie diesen ist die Erwartung ans Wetter nicht allzu hoch – zurzeit sind schließlich die Eisheiligen.

In Zeiten wie diesen ist die Erwartungshaltung unserer Teilnehmern zu Recht realistisch verhalten.
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Das, was Pfarrer Dr. Theodor Engel an Pflanzenpracht im 1896 erschienen Buch „Wanderungen durch Geislingen und seine Umgebung" für den Fränkel schildert, ist leider – wie überall – so nicht mehr vorhanden.

„Umso mehr aber vergesellschaftet sich die Traubenhyazinthe mit unserem Enzian, indem die Bergwiesen der Alb oft ganz dunkelblau angehaucht erscheinen von den Millionen dieser Blüten".


Er zählt dann auf: Kleines Knabenkraut, Mücken- und Wohlriechende Händelwurz, Zweiblättrige Waldhyazinthe, Großes Zweiblatt, Kugel-Knabenkraut, Brand-Knabenkraut, Mücken- und Spinnenragwurz, sowie Arnika, Kleines Mädesüß, Bergklee und Trollblumen.

Fränkel19-03kAlle die bisher genannten findet man neben einander auf den Bergwiesen des Fränkels (Grünenberg), der um diese Zeit recht eigentlich einem botanischen Garten gleicht und von dem Blumenfreund in jedem Frühling besucht werden sollte."

Dieser Satz macht den Unterschied zu heute aus. Auch wenn am Fränkel noch reicher strukturierte Lebensräume vorhanden sind – Schafweiden, Wacholderheiden, Streuobstwiesen, Mähwiesen, Hecken, Wegsäume und Wälder - so ist doch Engels „botanischer Garten" über 120 Jahre später nur noch in spärlichen Resten vorhanden.

Gefunden haben wir von den bei Dr. Engel aufgezählten Blumen noch blühende Traubenhyazinthen und Frühlingsenziane, aufblühende Pflanzen des Große Zweiblatts und Grundblätter der Waldhyazinthe, sowie die ersten aufblühenden Helmknabenkräuter.

Fränkel19-05kAn Tagen wie diesen – in der ersten Maidekade – kehren die letzten der Langstreckenzieher unter unseren Zugvögeln zu uns zurück. Da am 11. Mai nicht nur Mamertus - der Erste der Eisheiligen – ist, sondern auch Weltzugvogeltag der Vereinten Nationen ist, haben die Ornithologen unter unseren 23 Teilnehmern immer mal wieder unauffällig in die Hecken und Bäume des Fränkels geschielt, bzw. die Ohren gespitzt. Die Ausbeute: Baumpieper, Wendehals, Halsbandschnäpper und für die Meisten als diesjährige Erstbeobachtung einen männlichen Neuntöter.

Fazit: Das Wetter hat unsere Erwartungen übertroffen, Flora und Fauna am Fränkel sind immer noch sehenswert, die Aussicht vom Fränkel sowieso gigantisch.

Trotzdem scheint es höchst fraglich, ob die Zeile des Liedes „an Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit", auch für unsere Pflanzen, Insekten, Amphibien, Vögel und Säugetiere gilt.
Wohl eher nicht.

Wenn Sie sich aktiv für den Erhalt der letzten Biotope der Schwäbischen Alb einsetzen wollen, dann kommen Sie doch einfach mal bei einem unserer Pflegeeinsätze vorbei!
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01. Mai 2019 - Erlebniswandertag in Wiesensteig

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Wir haben am 1. Mai "hart" gearbeitet.
Schließlich ist am 1. Mai nicht nur „Tag der Arbeit" und Maifeiertag sondern auch der Erlebniswandertag in Wiesensteig. Letzteres schon zum 14. Mal.
Neben Landwirten, Förstern, Jägern und Imker war auch die BNAN Bezirksgruppe Geislingen mit einem Info-Stand an der 11 Kilometer langen Wanderstrecke vertreten.
Den unzähligen kleinen und großen Erlebniswanderern konnten wir die genauso vielen unzähligen Fragen zu unseren heimischen Pflanzen, Insekten, Amphibien und Reptilien und unserer Naturschutzarbeit voll umfänglich beantworten.
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13. April 2019 - Exkursion zu den Frühblühern im Eselsburger Tal

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Wenn Engel am "Internationalen Ehrentag der Pflanze" reisen ....
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.... lacht der Himmel.

Zumindest meistens: Es hat dann doch noch 200 Meter vor unserem Ziel angefangen zu tröpfeln, zu schneien angefangen hat es, als wir wieder in Geislingen waren.


01. April 2019 - Haarberg, Reichenbach im Täle

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wem ist es auch so gegangen?


30. März 2019 – Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm, Grünenberg

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Amphibien Turm2019-02kAnnähernd 30 Besucher besuchten unsere Veranstaltung „Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm" – eine Veranstaltung mit doppeldeutigem Titel.
Für die Teilnehmer war es ein langsames Schlendern entlang des Amphibienschutzzaunes, verbunden mit der Kontrolle unserer Fangeimer. Auch die Länge des Weges war überschaubar.
Glücklicherweise hatte keiner unserer Teilnehmer eine stramme Wanderung bei sonnigem Frühlingswetter erwartet, alle wollten die wandernden Amphibien live erleben und kennen lernen.


Für das Kennenlernen der sogenannten Landtracht der am Turm vorkommenden Molche war auch in diesem Jahr Amphibienexpertin Mia zuständig, heuer unterstützt von Leonie.

Amphibien Turm2019-04k- Großer, dunkler Molch mit schwarzen Flecken auf der gelb bis gelborangenen Unterseite – Kammmolch–Weibchen
- Etwas kleiner, mit silbrigem Steifen am Schwanz – Kammmolch-Männchen
- Kleiner, dunkelgrau-braungrün marmorierte Oberseite, orangene Unterseite ohne Punkte – Bergmolch-Weibchen
- Noch kleiner, schwarzblaue Oberseite mit schwarz-weiß gepunkteten Flanken, orangene Unterseite – Bergmolch-Männchen
- Kleiner braun-beiger Molch mit kleinen dunkleren Tupfen – Teichmolch-Weibchen
Amphibien Turm2019-03k- Noch kleiner, schlanker wirkender braun-beiger Molch mit großen dunklen Punkten auf der Unterseite – Teichmolch-Männchen

Der Bergmolch ist Lurch des Jahres 2019 – obwohl er in Mitteleuropa noch relativ häufig ist.
Die Bestände der anpassungsfähigen Art – ihm genügen Kleingewässer unterschiedlichster Art, wie wassergefüllte Fahrspuren, Tümpel oder Straßengräben zur Fortpflanzung – gehen jedoch wie die aller Amphibien stetig zurück. Ursächlich ist das Verschwinden der Laichgewässer, sowie direkte Verluste der wandernden Tiere im Straßenverkehr.

Wir haben es in der Hand unseren Amphibien auch weiterhin eine für sie lebenswerte Natur zu erhalten.


22. März 2019 – Weltwassertag: BNAN-Gostalwiese, Unterdrackenstein

Über unsere Wiese im Gostal bei Unterdrackenstein darf das Wasser frei fließen und sich mit der Dynamik eines kalkreichen Baches seinen Weg immer mal wieder neu gestalten.
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Leider scheint die Zeit des abseits der Hektik unserer Zivilisation gelegenen Naturidylls abzulaufen. Direkt über die Goswasserfälle und unser Wiesegrundstück (immerhin ein geschütztes Naturdenkmal) soll, so der momentane Planungsstand, die 6-spurige Gostalbrücke des neuen Albaufstiegs der Autobahn A8 gebaut werden.
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09. März 2019 – BNAN Bezirksgruppe Geislingen feiert 40-jähriges Bestehen

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Galgenberg82kAnfang März 1979 standen „Freddy Fröhlichs Partylöwen" mit ihrem Album „Hithaus Ramba Zamba" ganz oben in den deutschen Album Charts. – Dies scheint jedoch eine Eintagsfliege ohne jede Nachhaltigkeit gewesen zu sein.

Gänzlich anders die Entwicklung der BNAN Bezirksgruppe Geislingen, die am 9. März 1979 im Cafe Löwen in Gingen an der Fils gegründet wurde. Wir bestehen heute seit 40 Jahren. 40 Jahre in denen sich unsere Mitglieder aktiv und nachhaltig um unsere heimische Natur kümmern.

Sielenwangwiese16kWar es früher die Erhaltung von Einmaligem und Außergewöhnlichem, so geht es heute im Zeitalter des Insektensterbens um die Erhaltung von Resten dessen, was einst überall vorhanden und selbstverständlich war.

In den vergangenen 40 Jahren haben wir uns mit über 26.000 Arbeitsstunden auf unseren vereinseigenen Grundstücken, auf Pacht- und Patenschaftsgrundstücken und Flächen der öffentlichen Hand im Sinne des Naturschutzes eingebracht.


Turm79kWer hat die 26.000 Arbeitsstunden geleistet?
Sage und schreibe 220 unterschiedlichste Menschen. Dabei ist es unerheblich, ob es nur die Beteiligung bei einem Arbeitseinsatz war, oder ob – als anderes Extrem – vier unserer Gründungsmitglieder auch nach 40 Jahren noch aktiv bei unserer Biotoppflege mitarbeiten.

Was zählt ist die Bereitschaft sich aktiv für die Natur zu engagieren, ein wenig seiner Freizeit zu „opfern". Mitglied im BNAN muss keine unserer Helferinnen, keiner unserer Helfer sein.

Turm11kSeinen Kontakt mit dem BNAN beschreibt unser noch neues Mitglied Markus in unserem Jahresbericht 2018 (Nr.38) so: „Und selbstverständlich erfolgte eine herzliche Einladung zum nächsten Pflegeeinsatz der Bezirksgruppe, die ich gerne annahm. Die Kameradschaft unter den Aktiven, die Ziele der Gruppe und die Arbeit haben mit gleich so gut gefallen, dass ich weitere Einsätze gerne mitmachte – und inzwischen Mitglied im Verein bin."




Apropos Jahresbericht 2018: wir betreiben zwar konservierenden Naturschutz, sind aber trotzdem auf Höhe der Zeit – siehe die Vergleiche des ersten und neuesten Jahresberichtes, die des Balkenmähers in den Anfangszeiten mit dem jetzigen, oder auch den Wandel der Arbeitsgeräte beim Gestalten unseres Amphibienschutzgebietes „Turm".

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Für die nächsten 40 Jahre suchen wir weitere Mitstreiter/innen, die mithelfen die blütenreichsten Wiesen im Landkreis Göppingen zu erhalten. Zugegeben: 40 Jahre sind in einer immer stressiger werdenden Welt ein ambitioniertes Ziel und Zeit freizuschaufeln nicht immer ganz einfach. Es lohnt sich aber, sowohl für unsere Tier- und Pflanzenwelt als auch als sinngebende Beschäftigung für einen selbst. Wir können ja mal klein anfangen: nehmen Sie sich doch einfach vor, dieses Jahr bei einem der BNAN-Pflegeeinsätze mitzuhelfen.

Feldflorenreservat18kÜbrigens: wir kümmern uns nicht nur um Orchideen.
Zur 40-jährigen Erfolgsgeschichte der BNAN-Bezirksgruppe Geislingen zählt auch das Feldflorenreservat bei Unterböhringen, das von uns initiiert wurde und von einem örtlichen Landwirt bearbeitet wird. Naturschutz und Landwirtschaft muss kein Gegensatz sein.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Erkenntnis auch in den zuständigen Ministerien im Land, Bund und in Brüssel Einzug hält. Dort wurde der Natur- und Artenschutz bisher als hemmendes Randthema abgetan.


02. März 2019 – Aufbau des Amphibienschutzzaunes bei Grünenberg

Turm Zaun2019kAm Sonntag, 3. März, wurde der „Internationale Tag des Artenschutzes 2019" begangen.

„Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine der drängendsten Fragen und verlangt das Handeln der gesamten Gesellschaft", so der baden-württembergische Landwirtschaftsminister (Link zur Quelle), während er zeitgleich einen offenen Disput mit seinem Kabinettskollegen Umweltminister darüber austrägt, welches Ministerium denn die richtigen Maßnahmen gegen das Artensterben hat. (Link zur Quelle)

Wir halten keine Sonntagsreden, wir machen lieber aktiven Artenschutz!




02. Februar 2019 - Welttag der Feuchtgebiete

Turm2019-01kDie UNESCO hatte 1997 bei der Wahl des 2. Februars als Datum für den „World Wetlands Day – dem Welttag der Feuchtgebiete" sicherlich nicht unser kleines Feuchtgebiet Turm im Blick. Für den 2. Februar hat sich die UNESCO bewusst entschieden, da am 2. Februar 1971 die Ramsar-Vereinbarung als völkerrechtliches Vertragswerk zum Schutz der Feuchtgebiete verabschiedet wurde.

In Süddeutschland sind unter anderem das Wollmatinger Ried am Bodensee und das Donaumoos nach der Ramsar-Konvention wegen ihrer ökologischen Bedeutung geschützt.

Unser Feuchtgebiet Turm hat diese internationale Bedeutung nicht. Dafür eine regionale. Im FFH-Gebiet „Filsalb" ist es das ökologisch wertvollste Feuchtgebiet und für unserer Amphibien überlebensnotwendig. Teich-, Berg- und Kammmolch, Gras- und Teichfrosch sowie Erdkröten laichen in unseren Teichen ab, die Gelbbauchunke in unmittelbarer Nähe. Auch die Artenvielfalt der Libellen kann sich sehen lassen: inzwischen wurden am Turm 31 Libellenarten beobachtet, 1/3 der bislang in Deutschland gefundenen Arten.

Der biologischen Vielfalt steht in unserer Grundstücksbilanz eine Zahl gegenüber: 2.700. Über 2.700 Stunden haben wir seit 1979 in die Erhaltung und Verbesserung des Feuchtgebietes Turm investiert.

Schön, dass es so einen Tag gibt, der die Bedeutung der Feuchtgebiete in das Bewustsein rückt!


20. Dezember 2018 - Wir wünschen ...

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... allen unseren Mitgliedern, allen Freunde des BNAN, allen Besuchern unserer Seite

schöne Weihnachten,
ein gutes und gesundes Jahr 2019,
weiterhin viel Freude an unserer Flora und Fauna!


05. Dezember 2018 – Tag des Ehrenamtes – der BNAN sagt Danke!

Schmetterlingshaft kIch, wer mich noch nicht kennt: mein Name ist Libellen-Schmetterlingshaft (Status: Rote Liste 2 - stark gefährdet), ich möchte mich, auch im Namen meiner Freunde von den BNAN-Wiesen, ganz herzlich bei all den Ehrenfrauen und Ehrenmännern – um es mal mit dem Jugendwort des Jahres 2018 zu sagen – bedanken, die in diesem Jahr mitgeholfen haben, unsere Lebensräume zu erhalten.
So, der Satz ist jetzt länger geworden als meine Flügelspannweite misst. Aber: das muss einmal gesagt werden. Und da bietet sich der internationale Tag des Ehrenamtes, des bürgerlichen Engagement, geradezu an.


Nochmals herzlichen Dank allen, die sich mit Herz und Hand für unsere Natur einsetzen.

Wenn Sie Interesse haben, selbst ehrenamtlich aktiv zu werden, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf, oder kommen bei einer unseren zahlreichen Veranstaltungen vorbei.


27. Oktober 2018 – Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Grünenberg

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Das sonnige i-Tüpfelchen auf unsere 2018er-Pflegeiensätze war uns leider nicht vergönnt.
Unsere finale Biotoppflege am „Turm" haben wir bei leichtem Regen und spätherbstlichen Temperaturen durchgeführt.

Na ja, irgendwann geht auch die längste Gut-Wetter-Glückssträhne zu Ende.
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Wenn man ehrlich ist, dann war die Verteilung des Glücks nicht wirklich gerecht. Wir als Biotoppfleger haben von der langen, regenarmen Schönwetterperiode profitiert, unsere Biotope jedoch gelitten. Der Talbach, der unsere Talbachwiese zerteilt, nur noch ein trockener Graben, die kleinen Tümpel am Turm seit Monaten ausgetrocknet und in den großen Weihern am Turm fehlen 50 cm Wasser. Wir hoffen, dass in den nächsten Monaten, in denen wir uns erholen können auch eine Erholung der Natur stattfindet und der Glücks-Gleichklang wieder hergestellt wird.

Wir danken allen unseren Helferinnen und Helfern, die uns in diesem Jahr bei der Biotoppflege unterstützt haben.


20. Oktober 2018 – Biotoppflege Gostalwiese, Unterdrackenstein

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Unsere fest terminierten 2018er-Pflegeeinsätze sind mit den Arbeiten auf der Gostalwiese beendet. Wir haben immer noch Glück mit dem Wetter.

Deshalb bieten wir noch eine zusätzliche Biotoppflege an.
Für all diejenigen, die noch nicht genug haben, für die, die ihre im Lauf des Sommers erworbene Kräfte abtrainieren müssen, für diejenigen, die mal einen Arbeitseinsatz beim BNAN miterleben wollen: die letzte, die allerletzte Chance im Jahr 2018 ist am 27. Oktober um 13.00 Uhr am Feuchtgebiet Turm bei Gingen- Grünenberg.

PS: ein einziger Arbeitseinsatz berechtigt zur Teilnahme an unserem legendären Helferessen im Gasthof Grünenberg!


06. Oktober 2018 - Biotoppflege Weigoldsberg Heide, Reichenbach im Täle

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WeigoldsbergHeide2018-02kLetztes Jahr war das Wetter das große Thema in unseren Pflegeeinsatzberichten. So auch bei der Biotoppflege 2017 auf der Weigoldsberg Heide. „Wir hatten Glück und das gute Wetter zwischen zwei Regenfronten optimal ausgenutzt."

Glück ist ja bekanntlich relativ und subjektiv.

Soviel Glück mit dem für die Biotoppflege optimalen Wetter wie in dieses Jahr hatten wir noch nie. Keinen einzigen verregneten Pflegeeinsatz, aber auch keine unerträgliche Hitze an den Pflegesamstagen im Hochsommer.

Bei Temperaturen über 20 Grad darf man den Pflegeeinsatz auf dem Boden sitzend ausklingen lassen, auch wenn der Oktober ein „r" in seinem Namen trägt.

Wir sind jetzt schon gespannt, ob diese Glückssträhne auch noch für unseren letzten Pflegeinsatz auf der Gostalwiese anhält.


29. September 2018 - Biotoppflege Talbachwiese Unterböhringen

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Wir haben auf der Talbachwiese geschafft - die Talbachwiese hat uns (fast) geschafft!

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weitere Bilder gibt es hier

15. September 2018 – Biotoppflege Galgenbergwiese Bad Ditzenbach, Teil 2

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GBG218-02kTeamarbeit, oder: viele Hände – schnelles Ende.
Die Rechnung ist simpel. Ein Arbeiter braucht zum Wiese abrechen 12 Stunden. Wie lange brauchen 12 Arbeiter dafür?
Etwas länger als eine Stunde, weil zwischendurch immer mal wieder geschwätzt wird.
Ob dem fiktiven Einzelkämpfer seine den halben Tag dauernde Arbeit Spaß gemacht hat, kann nicht erfragt werden. Wir sind in diesem Jahr in der glücklichen Lage, dass wir so viele Mithelfer auf der Fläche haben, dass 1. die Biotoppflege richtig Spaß macht und 2. keiner überfordert ist.
Da ist dann auch mal ein Schwätzchen drin.

Für dieses tolle Engagement dürfen wir uns bei allen „einfachen Arbeitern" (die mit den Grasrechen und Gabeln) ganz herzlich bedanken.

Egal ob die Mithilfe unregelmäßig oder regelmäßig ist, egal ob jung oder alt, Männlein oder Weiblein: ohne eure Mithilfe würde unser Biotoppflegeteam nicht funktionieren!
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08. September 2018 – Biotoppflege Weigoldsberg Wiese, Hausen im Täle

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Halbzeitbilanz unserer Pflegesaison 2018: Spitzenleistung unserer „Backup-Quarterbacks"

„Es ist der größte Schock für jedes Team: Der eigene Starting-Quarterback verletzt sich und fällt langfristig aus. Gut, wenn man einen starken Ersatzmann in der Hinterhand hat." Diese im Internet abrufbare Weisheit lässt sich auch auf die BNAN Bezirksgruppe Geislingen übertragen. Wir haben zwar keinen kranken, aber hochbezahlten Quarterback sonder „nur" einen verletzungsbedingten Ausfall beim ehrenamtlichen Bedienpersonal unseres Balkenmähers.

Umso erfreulicher ist es, dass wir mit Hartmut und Günther gleich zwei Backups haben, die seit Saisonstart unsere Pflegegrundstücke immer Stunden vor dem kick-off abmähen, so dass die Abrech-Mannschaft zur offiziellen Anstoßzeit ein g'mähtes Wiesle vorfindet.

Unsere nächsten Heimspiele: Beginn jeweils samstags 13.00 Uhr

15. September – Galgenbergwiese Bad Ditzenbach
29. September – Talbachwiese, Unterböhringen
06. Oktober – Weigoldsberg Heide, Reichenbach im Täle
20. Oktober – Gostalwiese, Drackenstein

P.S. der verletzungsbedingte Ausfall unseres „Starting-Quarterbacks" rührt nicht von einem Pflegeeisatz her. Dies ist also kein Grund nicht auch mal an einem Probetraining „Biotoppflege" teilzunehmen, zumal für die Teilnehmer ein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht.


25. August 2018 – Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

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Galgenberg2018-02kUnsere Grundstücke sind unterschiedlich, das Wetter ist nie gleich, die Anzahl der Teilnehmer variiert, jedes Mal gibt es etwas anderes zu entdecken und die Biotoppflege geht mal gut mal weniger gut von der Hand.
Es gibt aber bei allen unseren Pflegeeinsätzen eine Konstante: das gemeinsame Vesper nach getaner Arbeit.
An dieser Stelle muss eine für die Moral unserer Helfer sehr wichtige Person einmal hervorgehoben werden: onser Veschbrbua, der uns bei jedem Pflegeeinsatz mit köstlichen Backwaren, Wurst und Käse sowie kalten Getränken versorgt.

Ganz, ganz herzlichen Dank dafür!
(Dieses Mal waren es vom Parkplatz bis zu Wiese annähernd 900 Meter Fußmarsch mit über 60 Metern Aufstieg).
Danken dürfen wir aber auch unserer Ilse, die mit ihren köstlichen Gurken und Tomaten dem Vesper das i-Tüpfelchen verleiht.


18. August 2018 - Biotoppflege Kuhbergwiese, Nenningen
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04. August 2018 – Biotoppflege Rohrachtal Geislingen

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Dank der tatkräftigen Unterstützung durch zwei hochmotivierte Mädchen, die wir beim gestrigen Schülerferienprogramm für die Pflegearbeit begeistern konnten, schafften wir es die Wiese in rekordverdächtiger Zeit abzurechen. Erschwert wurde der Arbeitseinsatz durch die sich am sonnenexponierten Hang stauende Affenhitze.


02. + 03. August 2018 – Doppelpack Schülerferienprogramm Geislingen

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Am
02. August haben 20 Kinder aus Geislingen und Bad Überkingen im Ökomobil die Kleinstlebewesen der Fils untersucht.
Zuerst ging es in die Fils zum Keschern. Wobei einige Kinder „in die Fils" sehr wörtlich genommen haben. Diese (un)-freiwilligen Abkühlungen, wie auch die ein oder anderen vollgelaufenen Gummistiefel waren dank lauwarmem Filswasser und sommerlichen Temperaturen verschmerzbar.
Die Analyse der in der Fils gefundenen Tiere bereitet uns dann ein wenig Kopfzerbrechen. Während die Anzahl der gefundenen Arten gegenüber den Vorjahren gleich geblieben ist, ist die Menge der gefangenen Bachflohkrebse gegenüber den Vorjahren stark zurückgegangen.
Liegt es nur an der Hitze oder ist die Wasserqualität der Fils schlechter geworden?

Die Hitze war auch am 03. August im Rohrachtal unser treuer Begleiter. Da wir nur eine Quelle, aus der auch nur noch sehr wenig Wasser kam, auf unserem Weg fanden, war es nichts mit einer Abkühlung im Bach.
Gefunden und gesehen haben wir jedoch eine Menge: singende Girlitze, Graureiher, Stockenten, Bläss- und Teichhühner, kleine Grasfrösche und Erdkröten, Zauneidechsen, verschiedene Schmetterlinge, Heuschrecken und die gelb-schwarzen Wespenspinnen.


28. Juli 2018 - Biotoppflege Haarbergwiese, Reichenbach im Täle

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Wolken – Licht und Schatten.

In der Nacht vor unserem Pflegeeinsatz fand die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts statt. Der Genuss des Himmelsspektakels war bei uns leider nicht zur Gänze möglich. Wolken verhüllten den aufgehenden Blutmond.

Entgegen der Wettervorhersage war es während unserer Biotoppflege auch bewölkt. Diese Wolken bleiben als wohltuend in Erinnerung und die wenigen Regentropfen als erfrischend.


21. Juli 2018 - Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Gingen
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Eigentlich .... Ja, eigentlich haben wir uns unseren Arbeitseinsatz am / im Feuchtgebiet Turm Ende Juli anders vorgestellt. Nämlich bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen im vereinseigenen Tümpel den üppigen Pflanzenwuchs etwas zu entfernen um ein optimales Biotop für unsere Amphibien und Libellen zu erhalten.
So der Plan. Der Istzustand am Samstagmorgen: Der Fränkel nebelverhangen und ein sich intensivierender Nieselregen, aber angenehm warm. Die Wathosen haben das Wasser von unten abgehalten, der Regen die lästigen Bremsen und Stechmücken.


14. Juli 2018 - Biotoppflege Sielenwangwiese, Auendorf

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Es gibt Tage im Leben, da fordert einen der BNAN voll.

Vormittags: Eröffnung der Biotoppflegesaison auf unserer Sielenwangwiese, mit einem gut aus der Winterpause gekommenen Balkenmäher und voll motivierten Helfern.
Nachmittags: Vorstandsitzung mit dem Schwerpunktthema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Verein.

Yin und Yang, Kür und Pflicht in einem Naturschutzverein.
An den einzelnen Beteiligten liegt es nicht, dass eine der beiden Tageshälften erbaulicher war als die andere.

Wenn auch Sie Abwechslung zu Ihrem stressigen Büroalltag suchen, dann sind Sie bei unseren Arbeitseinsätzen genau richtig. Wenn sie einen Ausgleich zu Ihrer möglicherweise bürokratischen Tätigkeit suchen, ebenso. Wenn Sie sich einfach für unsere Natur einbringen wollen, sowieso.

Dann kommen Sie doch einfach mal bei einem der nächsten Pflegeeinsätze vorbei. Wir beißen nicht. Ein Arbeitseinsatz dauert ca. 3 bis 4 Stunden, Essen und Getränke werden von uns gestellt.

Unsere nächsten Pflegetermine:


28. Juli Haarbergwiese, Reichenbach im Täle
18. August Kuhbergwiese, Nenningen
25. August Galgenbergwise, Bad Ditzenbach


09. Juni 2018 - Exkursion zu den BNAN Grundstücken bei Hohenstein

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Woran erkennt man eigentlich BNAN-Mitglieder in der freien Natur? Stichwort Feldkennzeichen.

1. An einer ordentlichen Reihe. 2. An einer Haufenbildung, dort wo es interessant wird. 3. An einem distanzierten Halbkreis, wenn das zu betrachtende Objekt ein abgrundtiefes Sandloch ist. 4. Am genauen Hinschauen.

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Der Zweck unserer Exkursion nach Hohenstein war natürlich nicht das Einüben verschiedener Formationen, sondern das Kennenlernen einiger Biotope, die vom BNAN gepflegt werden.

Durch die fachkundige Führung unserer Freunde aus der BNAN Bezirksgruppe Reutlingen haben wir einige Pflanzen gefunden, die im Raum Geislingen nicht vorkommen oder bei uns seit langem verschollen sind.


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Um welche Pflanzen es sich hier handelt verraten wir an dieser Stelle nicht. Stattdessen laden wir zum fröhlichen Pflanzenraten ein. Wer zuerst beide Pflanzen richtig benennt bekommt ein Steckerleis.
P.S. Teilnehmer der Exkursion und deren Angehörige dürfen natürlich nicht mitmachen.



28. Juli - 11. August 2018 - Naturschutz-Jugendzeltlager 2018 bei Hundersingen

Hast Du Lust auf 14 Tage Spaß, Natur und Abenteuer im schönen Donautal?
Willst Du gemeinsam etwas erleben und gemeinsam etwas bewegen?

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Bist Du zwischen 14 und 20 Jahre alt?

Dann ist unser Naturschutz-Jugenzeltlager genau das Richtige für Dich!

Das Ganze kostet Dich 78,- Euro, wenn Du Mitglied im BNAN oder im BNO bist, sogar nur 48,- Euro.

Weitere Infos findest Du in unserem Anmeldeflyer, den Du hier herunterladen kannst.


05. Mai 2018 - Exkursion zu den Hausener Felsen

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HausenerWand04kWarum in die Ferne schweifen, wenn man vor Ort auch einiges zu sehen bekommt.

Der Ort nennt sich Oberböhringen. Er ist zumindest unseren Gerätewarten wohlbekannt, da dort in einer Scheuer unsere Maschinen untergebracht sind. Oberböhringen ist aber auch der ideale Ausgangspunkt um bequem zu den Felsen über dem Filstal zu gelangen.

Wir haben uns jedoch nicht für den geteerten Feldweg, sondern für den interessanteren Wanderweg durch den in unterschiedlichsten Grüntönen belaubten Maienwald entschieden.

Im Wald blüht derzeit das Männliche Knabenkraut, am Waldrand der Blaurote Steinsame und die Wohlriechende Weißwurz und auf den Felsköpfen das Berg-Steinkraut und die Bibernell-Rose. Bei der heutigen Exkursion kamen die Botaniker, die im Leipheimer Moos etwas zu kurz kamen, auf ihre Kosten.


Nachtrag eines Bildes, das unseren Fotograf auf diese Assoziation brachte:

Tombstone – Die Gebrüder Earp und Doc Holiday auf dem Weg zur Schießerei am O.K. Corral.

HausenerWand07kDem aufmerksamen Betrachter fällt jedoch auf, dass die Protagonisten nicht wild entschlossen und mit grimmigem Gesicht dem Ziel entgegen stapfen, sondern freudig beschwingt ihren Weg gehen.

Die Szene zeigt dann doch nicht den Beginn des Shootouts im Wilden Westen sondern unserer Exkursionsteilnehmer, die soeben eine besondere Pflanze entdeckt haben.





01. Mai 2018 - Erlebniswandertag in Wiesensteig

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Dieses Jahr war es das 13. Mal, dass der Erlebniswandertag rund um den Filsursprung stattfand - heuer bei idealem Wanderwetter. Für das BNAN-Zelt war es die Premiere. Daher steht es in diesem Beitrag im Mittelpunkt.

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21. April 2018 - Exkursion ins Leipheimer
Moos

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Leipheimer Moos_02k„April, April, der macht was er will."

Auch sommerliche Temperaturen, die bei unserer Exkursion ins Leipheimer Moos gefühlt schon hochsommerlich waren. Über das April-Wetter dürfte sich keiner der Teilnehmer beklagen, höchstens über die spärliche Pflanzenausbeute.

Dafür kamen die ornithologisch Interessierten voll auf ihre Kosten: rufende Kuckucke aus allen Himmelsrichtungen – für 2018 sollte das Kleingeld der Exkursionsteilnehmer gesichert sein – dazu noch Jahreserstbeobachtungen von Baumfalke, Baumpieper, Schwarzkehlchen und Schafstelze. Auf dem Rückweg beglückte uns noch der Gesang der ersten Nachtigall des Jahres.

Auf die Pünktlichkeit der Langstreckenzieher unter den Zugvögeln kann man sich eben verlassen.



31. März 2018 - Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm

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Turm Amphibien2018_01kVoller Erwartung schaut er uns an, der "Lurch des Jahres 2018" – der Grasfrosch. Was wird jetzt passieren, nachdem er vom Amphibienschutzzaun geleitet in einen tiefen Eimer geraten war? Die Lage war misslich am Ostersamstag in seinem „Ehrenjahr".


Leider ist die Auszeichnung "Lurch des Jahres" nicht mit einem Krönchen verbunden, was unseren Grasfrosch zum Froschkönig machen würde, sondern weist auf die Gefährdung der vermeintlichen Allerweltsart hin, die in den meisten Bundesländern auf der Vorwarnliste der „Roten Listen" zu finden ist.
Turm Amphibien2018_02kLangfristig helfen dem Grasfrosch nur geeignete Amphibienschutzmaßnahmen an den die Landschaft zerschneidenden Straßen, ein ausreichendes Angebot von Laichgewässern und reich strukturierte Landlebensräume.

Unser Grasfrosch hatte Glück, da die sich über den Eimer beugenden Menschen mit dem BNAN auf Amphibienwanderung waren, ihn umgehend befreiten und zusammen mit einer Erdkröte, einigen Kamm-, Berg- und Teichmolchen zum BNAN Feuchtgebiet Turm brachten. Dort haben in den vorhergehenden Nächten weitere Grasfrösche abgelaicht.

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18. März 2018 - Winter reloaded am Amphibienschutzzaun Gingen-Grünenberg

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Die ersten Amphibien haben sich schon auf Wanderschaft zum "BNAN-Feuchtgebiet Turm" bei Gingen- Grünenberg begeben. Die ersten warmen Vorfrühlingstage sind auch für uns der Auslöser um in Sachen Amphibienwanderung aktiv zu werden und den Wanderweg so sicher wie möglich zu machen. Der Krötenzaun steht und darf sich mit dem neuen Pfostensystem gleich mal im zurückgekehrten Schnee bewähren.

Und unser Helferteam? Lümmel die in Decken gehüllt am mollig warmen Ofen und genießen die verspäteten Winterferien?
Mitnichten! Unsere unentwegten Helfer schauen regelmäßig am Schutzzaun nach dem Rechten und finden selbst bei diesem Wetter einige unverwüstliche Wander-Molche.


29. Dezember 2017 - Wir wünschen ...

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... allen Besuchern unserer Seite, allen unseren Freunden, allen unseren Mitgliedern ein gutes, gesundes neues Jahr 2018!


23. November 2017 – Helferessen im Gasthof Grünenberg

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Wir haben am 11.November mit dem Arbeitseinsatz an unserem Feuchtgebiet Turm beim Weiler Grünenberg den praktischen Teil unseres Pflegejahres beendet. Betonung auf „praktischer Teil".

Der endgültige Abschluss der Pflegesaison findet traditionell im Gasthaus Grünenberg in der gleichnamigen Ortschaft statt. Zu unserem Helferessen durften wir neben den Funktionsträgern aus unserem Arbeitskreis – Grundstücksreferent, Gerätewarte, Kassierer, Schriftführer, Beisitzer usw. – wieder zahlreiche VIPs begrüßen: unsere freiwilligen Helfer bei unseren Arbeitseinsätzen.

26 Helfer haben im Jahr 2017 mit ihren freiwillig erbrachten 714 Arbeitsstunden mitgeholfen unsere Natur zu erhalten. Ganz nebenbei: mit diesen 714 Stunden haben wir seit Bestehen der Geislinger Bezirksgruppe mehr als 25.000 Stunden aktiven Naturschutz betrieben.

Nochmals allen Helfern einen ganz großen Dank für die tolle Arbeit!


11. November 2017 – Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Grünenberg

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Glücklicherweise gibt es an unserem Feuchtgebiet Turm kein Vermummungsverbot, denn nur dick eingepackt und mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze konnten wir beim heutigen Pflegeeinsatz den Unbilden des Novemberwetters trotzen.
Zu tun hatten die neun unentwegten Helfer beim letzten Einsatz in dieser Saison noch einiges: Mähen und Abräumen der Wiesenflächen, Kopfweiden zurückschneiden und als Zusatzaufgabe die Beseitigung einer vom letzten Herbststurm in den Weiher geworfenen großen Weide.

Unser Biotoppflegejahr endet dieses Jahr am 11. November am Turm, dort wo wir am 11. Februar mit dem Ausbaggern zusätzlicher Kleingewässer unsere Arbeitseinsätze begonnen haben.

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Vielen herzlichen Dank allen unseren Helfern, die in diesem Jahr bei nicht immer optimalem Wetter mitgeholfen haben unsere Biotope zu erhalten.



21. Oktober 2017 - Biotoppflege Gostalwiese, Unterdrackenstein

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Nein – wir haben letztes Jahr keinen Mitarbeiter auf der Gosbachwiese vergessen. Wir achten sehr darauf, dass sowohl Mensch als auch Material am Ende des Pflegeeinsatzes vollständig und unversehrt sind. So auch dieses Jahr: elf Männer und eine Frau sind zur Biotoppflege im Gostal erschienen. Zu zwölft haben wir unser Grundstück wieder verlassen.

Selbstkritisch müssen wir einräumen, dass unser Frauenanteil ähnlich hoch ist wie der des Bundestages bis Mitte der 1980-er Jahre.
Frauen dieser Welt: mischt bitte den Männerhaufen bei unserer Biotoppflege 2018 mal richtig auf!




07. Oktober 2017 - Biotoppflege Weigoldsberg Heide, Reichenbach im Täle

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Wir hatten Glück und das gute Wetter zwischen zwei Regenfronten optimal ausgenutzt. Haken drunter - Weigoldsbergwiese 2017 erledigt!

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06. Oktober 2017 - "Wasserwelten im steinigen Paradies" - Bildvortrag von Günter Künkele
19.30 Uhr Schubartsaal im Mehrgenerationenhaus Geislingen
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Etwa ein Fünftel der Erdoberfläche besteht aus Karstgebieten. Dazu gehört auch die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb. Karstgestein ist rissig, zerklüftet, höhlenreich und deshalb von Natur aus wasserarm. Fließgewässer und Quellen sind auf der Albhochfläche deshalb rar. Die wenigen Bäche und Flüsse unseres Kalkgebirges fließen entweder der Neckar- oder der Donauseite zu. Entlang dieser wichtigen Lebensadern siedelten die Menschen schon sehr früh. Sie fischten, fingen Krebse und verwendeten die großen Bachmuschelbestände als Viehfutter. Auch nutzten sie die Wasserkraft.

Zur naturräumlichen Ausstattung der Schwäbischen Alb und des UNESCO-Biosphärengebietes Schwäbische Alb gehören Quelltöpfe, Hangschuttquellen und Schichtfugenquellen. Wasserfälle stürzen tosend vom Berg. Kühle Waldbächlein springen über Stock und Stein, Wiesenbächlein gurgeln zu Tal. Eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt hatte sich im Lauf der Zeit angesiedelt. Sie ist inzwischen dezimiert und teilweise ausgerottet, weil nur noch wenige Gewässer naturnah sind. Viele Fließgewässer sind inzwischen durch Querbauwerke in Abschnitte geteilt. Mit Auflagen für Mindestwassermengen in Umgehungsgerinnen und Aufstiegshilfen für Fische und Kleinlebewesen sollen sie wieder natürlicher werden.

Ohne Wasser kein Leben! Quellen aus dem Tiefen und dem Seichten Karst spenden Trinkwasser. Wegen hoher Durchlässigkeit des Weißjuragesteins und deshalb schwacher Filterwirkung ist bei der Bewirtschaftung der Albhochfläche hohe Sensibilität zu wahren. Für saubere Grundwasservorkommen und gutes Trinkwasser war es notwendig geworden, Wasserschutzzonen auszuweisen. Gewässer und ihre Umgebung dienen auch als Lebensräume für Wasserpflanzen und zum Teil seltene Tierarten. Viele Flüsse und Bäche wurden einst begradigt, verlegt und verdohlt. Es gibt nur noch wenige Altarmreste. Gewässerrandstreifen, Ufergehölze, Röhrichte und Riedwiesen werden bis heute stiefmütterlich behandelt. Umgehungsgerinne führen häufig zu wenig Restwasser.
Gute Wasserqualität und ein naturnaher Zustand unserer Fließgewässer kommt auch dem Menschen zugute. Eine abwechslungsreiche, intakte und artenreiche Landschaft ist Voraussetzung für erfolgreichen Tourismus.
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Günter Künkele, Autor mehrerer Bücher und Bildbände, hat mit seiner Kamera Stimmungen an unseren Albgewässern in faszinierenden Aufnahmen eingefangen. Sein Bilderreigen gibt Einblicke in verborgene Wunder, faszinierende Lebensgemeinschaften sowie eine bunte Tier- und Pflanzenwelt unserer Albbäche.




Der Eintritt zu der gemeinsamen Veranstaltung von BNAN und NABU Geislingen ist frei.



23. September 2017 - Biotoppflege Talbachwiese, Unterböhringen

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Wir hatten schon am Vortag der Bundestagswahl die Wahl entweder von den Höhen des Fränkels die herrliche Aussicht in das idyllische Tal des Talbaches zu genießen oder in den Niederungen des Tales unsere Talbachwiese zu pflegen. Mit überwältigender Mehrheit haben wir die zweite Option gewählt, wohlwissend, dass wir bei dem Pflegeeinsatz viel Schweiß vergießen und viel Kraft lassen werden.
Warum das alles?
Wir wollen durch unserer Biotoppflege eine der letzten Feuchtwiesen mit ihrer Flora und Fauna erhalten!
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Mehr Bilder under Photos

16. September 2017 - Biotoppflege Weigoldsbergwiese, Hausen

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I'm singing in the rain, just singing in the rain -what a glorious feeling I'm happy again

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WGBW17-04kDie Hälfte unserer Pflegeeinsätze 2017 haben wir hinter uns. Das dominierende Thema war bis jetzt: das Wetter.
So auch heute bei unserer Biotoppflege auf der Weigoldsbergwiese. Beim Anmarsch drohten noch schwarze Wolken von der gegenüberliegenden Talseite, die sich dann unter Donnergrollen am Weigoldsberg ausregneten. Während das Arbeiten auf der Wiese nur feucht war steigerte sich der Regen zum anschließenden Vesper hin.
Zum Glück hatten wir für die Wecken einen Regenschirm dabei!


06. September 2017 - Schülerferienprogramm "Mit dem Ökomobil an der Fils"

SFP Fils17-01k15 Kinder aus Geislingen und Bad Überkingen haben zusammen mit Herrn Paech und seiner Assistentin Nina im Rahmen des Schülerferienprogramms das Ökosystem der Fils erkundet.








SFP Fils17-02k15 unterschiedliche Arten an Kleinlebewesen – vom Bachflohkrebs über Hakenkäfer bis zur Wassermilbe - wurden dabei gefunden und im rollenden Labor des Ökomobils bestimmt. Leider haben wir auch einen Löffel, eine Radkappe, verbogene Eisenstangen und viel Plastikmüll in der Fils gefunden.






SFP Fils17-03k15 Stempel muss man bei Naturschutzveranstaltungen für das „goldenen Leistungsabzeichen Natur" sammeln. Das Abzeichen in Bronze gibt es nach drei, das in Silber nach weiteren fünf aktiv besuchten Veranstaltungen.
Wir gratulieren Lara ganz herzlich zum goldenen Leistungsabzeichen. Tolle Leistung!







03. September 2017 - Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Mit den letzten Beiträgen haben wir vorgestellt, was wir als schwäbische Natur- und Biotopschützer alles „schaffet". Entgegen den uns Schwaben angedichteten Vorurteilen sind unsere Wiesen nach den Pflegeeinsätzen nicht besenrein abgemäht, sondern durch bewusstes Aussparen von Vegetationsinseln ein reich strukturierter Lebensraum.

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02. September 2017 - Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

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Der Trend hält an:
der Sommer 2017 zeigt seine April-Seite.

Zwei Tage Dauerregen haben dem Sommer sehr zugesetzt und die Tageshöchsttemperatur auf nicht einmal die Hälfte des vergangenen Samstags schrumpfen lassen.
Da wir bei der Hitzeschlacht am 26. August ordentlich vorgelegt haben, war die Biotoppflege mit elf Akteuren schnell beendet.




26. August 2017 - Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Ja mir wared heit beim mäha, was mir g'schafft hend müsst ihr säha

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19. August 2017 - Biotoppflege Kuhbergwiese, Nenningen

Kuhberg17knAls die Deutsche Bahn AG noch Deutsche Bundesbahn hieß und den Schwerpunkt hatte Züge fahren zu lassen, da gab es den Slogan „Alle reden vom Wetter. Wir nicht."

Wir müssen heute im Sinne des Bahn-Spruches vom Wetter reden.

Am 12.August mussten wir den geplanten Arbeitseinsatz auf der Kuhbergwiese wegen Regens absagen. Das war seit „Menschengedenken" das erste Mal.
Am 17. August kämpften unsere beiden Mitglieder beim Abmähen der Wiese mit extrem schwüler Hitze.

Heute hätte uns beinahe noch ein „örtlicher, in Stärke unterschiedlicher Regenschauer" aus dem Konzept gebracht. Glücklicherweise hörte der Regen mit Beginn des Abrechens auf, bescherte uns jedoch schweres, nasses Gras.

Wir hoffen für unsere nächste Biotoppflege – Galgenbergwiese am 26. August – auf eine stabilere Wetterlage.


08. August 2017 - 43. ÖZL in Pfonstetten - Aichelau

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Die Gemeinde Pfronstetten hat einen tollen Bericht über das zur Zeit stattfindende 43. BNAN-Zeltlager auf ihrer Homepage veröffentlicht.
Zum Bericht geht es hier.
Einen zweiten Bericht über die nicht ganz einfache Biotoppflege gibt es hier.

05. August 2017 – Biotoppflege Hangwiese Rohrachtal, Geislingen

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Wie in den vorhergehenden Jahren rechen wir einen Tag nach dem Schülerferienprogramm die Wiese zusammen mit der NABU Gruppe Geislingen ab. Dank der Unterstützung durch zwei engagierte Mädchen, die die Wiese einen Tag zuvor kennen gelernt haben, konnten wir den Arbeitseinsatz in zwei Stunden erledigen.
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04. August 2017 - Schülerferienprogramm – „Unterwegs im Rohrachtal"

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Unsere diesjährige Rohrachtal-Exkursion hatte den Schwerpunkt „Tierkinder".
Zuerst galt es in der Graureiherkolonie am Berghang den letzten Horst mit noch nicht flüggen Jungreihern zu finden. Mit einem Spektiv konnten die drei Jungvögel groß im Bild betrachtet werden.
Die nächste Station war die gemähte Hangwiese. Dort entdeckten wir neben vielen Heuschrecken ein Hummelnest, einige junge Erdkröten und über ein Dutzend kleine Zauneidechsen.
Am See in den Weiherwiesen sahen wir neben einige Blässhühner mit ihren Jungen auch noch einen Zwergtaucher und einen schon auf dem Durchzug befindlichen Waldwasserläufer.
Da die Zeit wie im Flug vergangen war, mussten wir die letzte Tierkinder-Station ausfallen lassen. Die Köcherfliegenlarven in den Quellen der Tierhalde warten daher immer noch auf unseren Besuch.

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29. Juli 2017 - Biotoppflege Haarbergwiese, Reichenbach i.T.

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Bei jedem unserer Arbeitseinsätze werden wir von einigen Zaungästen – seien es Schmetterlinge, Grashüpfer, Erdkröten oder Blindschleichen – beobachtet. Es wäre sicherlich interessant zu erfahren, was unsere Zaungäste über unser Tun denken (1):

Haarberg17-02k• Des gibt's ja gar et! Jetzt hatten wir 364 Tage Ruhe und dann werden wir plötzlich von Krach und Betriebsamkeit in unserem Idyll heimgesucht.

oder
• Es wurde aber auch so langsam mal wieder Zeit, dass sich jemand um unseren Lebensraum kümmert!

oder
• Was!?, des glaub I jetzt et! Die schaffet freiwillig in ihrer Freizeit, und das alles ohne dafür Geld zu bekommen!

oder
• Voll gut, dass sich wenigstens ein paar Menschen aktiv für unsere Natur einsetzen!
Nachdem in diesem Jahr in fast jeder Woche vom Insektensterben zu lesen ist (2), dürfen beim nächsten Mal gerne noch mehr Helfer auf unsere Wiese kommen. Den einen Tag werden wir verkraften.

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(1) - Die Tiere des Haarbergs denken natürlich ausschließlich schwäbisch. Für unsere nicht des Schwäbischen mächtigen Besucher haben wir manchen Satz "entschwäbischt".
(2) - selbstverständlich hat es auf dem Haarberg ein Netz.

15. Juli 2017 - Biotoppflege Sielenwangwiese, Auendorf

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Auendorf feiert am 28. Juli. "Hot Summer Party – jetzt beginnt der Sommer".

Sielenwang2017-02kAm 15. Juli begann auf der Auendorfer Sielenwangwiese die diesjährige Biotoppflegesaison der Geislinger BNAN Bezirksgruppe.
Wir haben beschlossen, um die erfahrungsgemäß hohen sommerlichen Temperaturen zu umgehen, dass wir die Pflegeeinsätze in den Monaten ohne „r" auf 9.00 Uhr vorverlegen.
Temperaturen um 15 Grad haben uns die Arbeit so sehr erleichtert, dass wir unsere freiwillige Arbeit ruck-zuck erledigt haben.


Jedoch hat der in den Vormittagsstunden an den Hängen entlang wabernde Nebel die Frage aufgeworfen, ob dieses Jahr der Herbst schon Mitte Juli beginnt?
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Auch wenn dieser Pflegeeinsatz (wir fangen jedes Jahr leicht an und steigern uns dann) sehr gut lief: wir benötigen Eure / Ihre Mithilfe.

Die nächsten Termine: 29. Juli Haarbergwiese, Reichenbach / Täle - 12. August Kuhbergwiese, Nenningen - 26. August Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Jeweils um 9.00 Uhr. Der Treffpunkt ist beim jeweiligen Termin hinterlegt kann aber auch gerne beim Bezirksgruppenleiter erfragt werden.

Bei allen Pflegearbeiten besteht ein Versicherungsschutz.
Für Vesper und Getränke ist gesorgt. Überfordert wird bei uns niemand.
Deshalb: wer Energie, Lust und Laune hat kann bei uns gerne mal vorbeikommen.


10. Juni 2017 - mit der Torfbahn ins Wurzacher Ried

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„Schtuagart, Ulm, ond Biberach,Mekklebeure, Durlesbach." Wir hätten natürlich auch, unterbrochen von einigen Umstiegen, mit der schwäb'schen Eisenbahn ans Wurzacher Ried fahren können. Wir haben uns, da wir ins Ried wollten, für die Torfbahn entschieden. Diese brachte uns ohne Umsteigen, ohne Verspätung jedoch mit ein wenig Geruckel zum ehemaligen Haidgauer Torfwerk und zurück.

Was wir darüber hinaus im Ried gesehen haben, beispielsweise wie der Lanzenschildfarn von unten aussieht oder was der Christo unter den Schmetterlingen so alles verpackt, kann man hier sehen.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die beiden Fotografen Hans S. und Hubert N.!


03. Juni 2017 - zum Köhler nach Münzdorf

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Solange aus den Pfeifenlöchern des mit Erde und Kohlenstaub abgedeckten Meilers weißer Dampf aufsteigt, solange ist Georg Geiselhart, der Köhler von Münzdorf, tiefenentspannt.
Anders sieht es aus bei bläulichem Rauch: dann verbrennt ein Teil des Holzes anstatt zu verkohlen.


Bei unserem Besuch haben die beiden aus je 24 Raummeter Buchenholz errichteten Kohlemeiler ordentlich und selbstständig vor sich hin gearbeitet. Meiler17-03kSo konnte der Köhler sich unbesorgt seinen Gästen zuwenden. Gewannnamen wie Kohlplatte und die nahegelegene Ortschaft Kohlstetten weißen auf das uralte Handwerk der Holzkohlegewinnung auf der schwäbischen Alb hin.


Das, was der nur kurze Zeit anwesende Besucher als romantisches Idyll wahrnimmt ist jedoch bei näherer Betrachtung ein schweißtreibender Knochenjob. Früher als Energielieferant für die Eisenerzeugung, heute zu Herstellung hochwertiger Grillkohle. Auch heute noch ist der Köhler während des annähernd zwei Wochen Meiler17-04kandauernden Verkohlungsprozesses bei jedem Wetter Tag und Nacht bei seinen Meilern.


P.S. wer einem der letzten Köhler Süddeutschlands bei der Arbeit zuschauen will, kann das in diesem Jahr nochmals vom 08. – 19. August auf der Kohlplatte bei Münzdorf tun.





20. Mai 2017 - Orchideenblüte am Haarberg

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Inzwischen eine feste Größe in unserem Veranstaltungskalender: der BNAN-Infostand und die Orchideenexkursion am Haarberg in der letzten Mai-Dekade.

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weitere Bilder gibt es unter Photos


06. Mai 2017 - Exkursion zum Schmiecher See

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Zugegeben: unsere Exkursion zum „Sai" – dem Schmiecher See – war eine stark ornithologisch ausgerichtete Angelegenheit. Der in einer alten Talschlinge der Urdonau gelegene See ist stark verlandet und weist nur wenige offene Wasserflächen, dafür aber ein Mosaik ausgedehnter Verlandungsbiotope aus. Unter Schutz gestellt wurde das Gebiet wegen seiner überregionalen Bedeutung für die Vogelwelt. Was liegt deshalb näher, als die Vögel, die wir bei unserer Wanderung rund um den See angetroffen haben, zu notieren?
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Stieglitz, Rotmilan, Bachstelze, Feldsperling, Hausrotschwanz, Star, Teichhuhn, Dorngrasmücke, Heckenbraunelle, Kohlmeise, Buchfink, Fitis, Kiebitz, Braunkehlchen, Feldlerche, Amsel, Schwarzkehlchen, Krickente , Rauchschwalbe, Graureiher, Silberreiher, Mäusebussard, Goldammer, Rohrammer, Turmfalke, Girlitz, Mauersegler, Rabenkrähe, Kuckuck, Sommergoldhähnchen, Rostgans, Zwergtaucher, Blässhuhn, Stockente, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Schwarzmilan, Rohrweihe, Klappergrasmücke, Teichrohrsänger, Elster, Graugans, Ringeltaube.

Ausbeute: 43 Vogelarten auf der Liste und außer Konkurrenz, da er sich in der Tageszeit vertan hat, ein großer Abendsegler.


01. Mai 2017 - Infostand beim 12. Wiesenteiger Erlebniswandertag

Wiesensteig17-02akNachdem der Erlebniswandertag ist in den letzten beiden Jahren witterungsbedingt ausfallen musste, war in diesem Jahr eigentlich Wiedergutmachung angesagt. So war zumindest unsere Hoffnung.
Falls an dem Satz „wenn du deinen Teller aufisst, dann gibt es morgen schönes Wetter" etwas dran sein sollte, dann hat es gestern einigen nicht geschmeckt.

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Eine überschaubare Zahl Erlebniswanderer hat dennoch dem Regen getrotzt und uns eine bunte Auswahl an Regenponchos, Regenjacken, Regenhosen und Regenschirmen präsentiert. Wir versuchten an unserem Infostand mit bunten Frühlingsblumen dagegen zu halten, mussten uns dann aber doch vorzeitig dem Wetter geschlagen geben.
Dann starten wir eben 2018 beim 13. Erlebniswandertag einen weiteren Versuch. Irgendwann sollte es ja mal wieder mit einem Bilderbuch-Wandertag klappen!


22. April 2017 - Pflanzenexkursion auf die Nordalb bei Deggingen

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Den 20 Teilnehmern unserer Frühlingsexkursion präsentierte sich die Nordalb so abwechslungsvoll wie es ansonsten dem April nachgesagt wird.


Die ersten blühenden Manns-Knabenkräuter neben den (hoffentlich) letzten Schneeresten,
Rotmilan und Mittelspecht,
frisches Grün neben erfrorenen Blättern,
Hutewald, Wacholderheiden, Streuobstwiesen und Felsflora,
stehendes Totholz und neues Leben,
vereinzelte Sonnenstrahlen und pünktlich zum Exkursionsabschluss einsetzender Regen.



die Bilder der Nordalb gibt es hier





11. April 2017 - Wir wünschen frohe Ostern!

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Dem frohen Ostergruß müssen wir leider eine wenig erfreuliche Botschaft hinterherschicken. Der Feldhase steht inzwischen auf der Vorwarnliste zur Roten Liste Baden Württemberg. Leider finden sich in den roten Listen unseres Bundeslandes 39 Säugetiere, 87 Brutvögel und 775 Farn- und Blütenpflanzen in einer der Kategorien zwischen Vorwarnliste und ausgestorben wieder.
Genauso erschreckend: in den letzten 15 Jahren hat die Biomasse der Insekten um 80% abgenommen.

• Gehen Sie mal wieder in die Natur und lassen diese mit allen Sinnen auf sich wirken. Denn: man schützt nur das, was man kennt und versteht.

• Mit einem Jahresmitgliedsbeitrag von 20 Euro / Erwachsenem stärken Sie den BNAN. Denn: nur mitgliedsstarke Naturschutzverbände finden Gehör.

• Wenn Sie Lust und ein wenig Zeit haben, dann kommen Sie doch einfach mal bei einem unserer Arbeitseinsätze vorbei und helfen mit die letzten Refugien unserer Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.


25. März 2017 - Amphibienwanderung am Feuchtgebiet Turm

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Turm17-03 TeichmolchEine kalte Nacht mit eisigem Ostwind – nicht wirklich die besten Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Amphibienveranstaltung. So dachten es zumindest unsere langjährigen Schutzzaunbetreuer. Die im Publikum anwesende Amphibienfachfrau Mia machte sich – aufgrund ihres Alters - unbekümmert an die Kontrolle der einzelnen Fangeimer und konnte am Ende der Kontrollstrecke den annähernd 20 Teilnehmern eine in dieser Höhe nicht erwartete Anzahl an Kamm-, Berg- und Teichmolchen präsentieren. Nachdem Mia uns noch die Unterscheidungsmerkmale der einzelnen Arten näher gebracht hat wurden die 14 Tiere im BNAN-Feuchtgebiet Turm in die Freiheit entlassen.


08. März 2017 – Punktlandung vor dem großen Ansturm
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Am 08. März haben acht kurzfristig zusammengerufene Helfer den Amphibienschutzzaun an der Straße Gingen – Grünenberg aufgebaut.

Als vorbeifahrender Automobilist kann man mit einem flüchtigen Blick den Eindruck gewinnen, dass der Zaun nicht preußisch korrekt beziehungsweise schwäbisch ordentlich sei. Unser Krötenzaun erfüllt jedoch Jahr für Jahr seinen bewährten Zweck. Solange, bis die von uns ersehnte feste Amphibienleiteinrichtung Realität wird.

Bei unserer Veranstaltung am 25. März können die im Gebiet vorkommenden Molche, Kröten und Frösche einmal hautnah bestaunt werden.



11.Februar 2017 – wir starten durch

Während die Amphibien noch die letzten Tage ihrer Winterstarre genießen, haben wir unseren Modus schon wieder auf „tun" umgestellt.
Und was lässt sich an einem schönen Februar Samstag Besseres tun als einen Arbeitseinsatz für unsere Amphibien durchzuführen?

Eben: zwei Arbeitseinsätze!

Am BNAN-Feuchtgebiet Turm rückte schweres Gerät an um neben unseren großen Teichen – Lebensraum der tieferes Gewässer liebenden Arten Kammmolch, Erdkröte und Grünfröschen – weitere Kleingewässer anzulegen, die der im Gebiet vorkommenden Gelbbauchunke zugutekommen sollen.

Dagegen war an unseren Tümpeln im Autal Muskelkraft gefragt. Wir haben letztes Jahr begonnen den Bewuchs, der die Tümpel stark beschattet und daher für die Amphibien unattraktiv macht, zu reduzieren. Diese auf zwei Jahre angesetzte Pflegemaßnahme haben wir jetzt abgeschlossen.

Über den Erfolg unserer Pflegemaßnahmen werden wir im Lauf des Jahres berichten.

Biotoppflege Autal Bad ÜberkingenBiotopverbesserung Turm 2017














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