Unsere Aktivitäten 2015

20. Dezember 2015 - Wir wünschen ...

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... allen Besuchern unserer Seite, allen unseren Freunden, allen unseren Mitgliedern schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2016!


11. Dezember 2015 - BNAN Amphibienschutzgebiet Turm wurde "geadelt"

2015 feiert die Gemeinde Gingen 1100 Jahre Ortsgeschichte. In diesem Zusammenhang wurde von der Gemeinde am Rand des Feuchtgebietes eine Infotafel aufgestellt, welche auf die Besonderheiten des herausragenden Naturdenkmals hinweist.

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Zur detaillierten Beschreibung unseres Grundstückes gelangen Sie hier, Bilder der letzten Ausbaggerung 2011 und der Entwicklung nach dieser Pflegemaßnahme finden Sie unter den jeweiligen Links.


31. Oktober 2015 - Arbeitseinsatz Gostalwiese, Unterdrackenstein

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Am nebelverhangenen, feuchtkalten 31. Oktober endet mit der letzten vom Balkenmäher den Hang hochgezogenen Fuhre unsere diesjährige Pflegesaison.
Vielen Dank an alle unsere Helfer!


24. Oktober 2015 - Biotoppflege Feuchtgebiet Turm, Gingen-Grünenberg

"Still und starr liegt der See" - vom "starr" sind wir hoffentlich noch einige Wochen entfernt. Still liegt er aber wieder da, unser Weiher am Turm.

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Das war aber heute nicht immer so. Bei unserem Arbeitseinsatz war das Lärmen von drei Freischneidern zu hören.

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Nach dem Arbeitseinsatz konnten wir dann wieder die Rufe von Sumpf- und Tannenmeise sowie die der vorbeiziehenden Sommergoldhähnchen, Erlenzeisigen und Feldlerchen vernehmen.


21. Oktober 2015 - ökologisches Jugendlager des BNAN nimmt beim Wettbewerb um den swt-Umweltpreis 2015 teil

Die Stadtwerke Tübingen fördern dieses Jahr regionale Umweltprojekte mit insgesamt 30.000 Euro. Die zehn Projekte mit den meisten Stimmen werden mit Preisen zwischen 500 und 4.000 Euro bedacht.

Das seit über 40 Jahren durchgeführte BNAN-Jugendzeltlager, bei dem die Jugendlichen während zweier Ferienwochen Pflegearbeiten durchführen, hat sich auf den Preis beworben.

Wir teilen gerne den Aufruf des Jugendlagers und hoffen auf eine fleißige Abstimmung durch die Besucher unserer Seite.Jugendlager

Auf die Plätze, fertig, ABSTIMMEN! heißt es heute, denn seit dem heutigen Tag (wie angekündigt) könnt ihr für den Umweltpreis der Tübinger Stadtwerke abstimmen. Wir sind mit dem ØZL nominiert und würden uns über eure Stimme sehr freuen
Alles was ihr tun müsst ist, auf den Link zu klicken und dem ØZL eure Stimme geben. Ist doch ganz easy.

Die Vorentscheidung endete am 16.November 2015. Leider hat es für das ÖZL nicht ganz in die Endrunde der letzten Zehn gereicht. Unter den Top Ten sind sieben sehenswerte Schulprojekte gelandet. Das Jugendlager des BNAN erreichte einen anerkennenswerten 17. Platz bei immerhin 38 teilnehmenden Projekten.

Vielen Danke allen, die mit abgestimmt haben!


17. Oktober 2015 - Biotoppflege Weigoldsbergheide Reichenbach / Täle

Wir pflegen am Weigoldsberg seit 1981 in unterschiedlicher Intensität um die weit über das Goißatäle hinaus bekannte Heide als artenreichen Pflanzenstandort zu erhalten. Bei der diesjährigen Pflege wurde die Sukzession auf dem oberen Teil der Heide entfernt.

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10. Oktober 2015 - Gemeinsamer Pflegetag in Hayingen

Die Sonne hätte sich ein wenig mehr zeigen können beim gemeinsamen Pflegetag von BNAN, Biosphärenverwaltung und den Partnern des Biosphärengebietes. Damit ist der Punkt "Was könnte verbessert werden?" auch schon abgehakt. Gepflegt wurde ein sieben Hektar große BNAN- Grundstück im Gewann Schopfloch, das von der BNAN Bezirksgruppe Reutlingen betreut wird. Zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung aller BNAN Gruppen hat auch die Geislinger Bezirksgruppe eine kleine Delegation auf die Reise geschickt. Dank hervorragender Beschilderung haben die Geislinger die Pflegefläche sofort gefunden und Dank des leckeren Mittagessens konnten die insgesamt 40 Helfer innerhalb von sechs Stunden die Biotoppflege bewältigen. Erst nach Feierabend entstand dann noch dieses Bild der Geislinger Helfer, die sich darüber einig waren, bei der nächsten gemeinsamen Pflege wieder mitzumachen.

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09. Oktober 2015 - Bildvortrag von Günter Künkele "Albwälder - ihre Tiere und Pflanzen"
19.30 Uhr Schubartsaal im Mehrgenerationenhaus Geislingen
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Die Schwäbische Alb wird je etwa zur Hälfte forst- und landwirtschaftlich genutzt.
Ihre Waldbilder werden bestimmt durch das Kalkgestein des Weißen Jura, das Klima, das vor allem auf der Albhochfläche rau ist und die Bewirtschaftung. Dominierend sind montaner und submontaner Buchenwald. Mit der Hauptbaumart Rotbuche, der "Mutter des Waldes" residiert hier der Hochadel.

Rotbuchenwälder sind auf das klimatisch gemäßigte Europa beschränkt und weltweit einmalig. GK BW KDie imposantesten und schönsten davon gedeihen auf den kalkreichen Böden der Schwäbischen Alb. Sie sind Refugien u. a. für Baumfalke, Schwarzspecht, Baummarder, Sperlingskauz, Raufußkauz, seltene Waldschmetterlinge und die Wildkatze. Unsere Orchideen-Buchenwälder sind europaweit einmalig.

Volksmund und Dichter bezeichnen die Alb-Buchenwälder als "Heilige Hallen" und "Tempel des Bauherrn der Welt". Aus Sicht des Menschen hat der Wald Nutz- und Erholungsfunktion. Seine Aufgabe als Lebensraum für alle Geschöpfe kann er jedoch nur erfüllen, wenn er naturnah sein darf. GK WK KAls Sauerstoffspender und CO²-Puffer ist er für unsere Existenz überlebenswichtig. Frühlingswald, Herbstwald, Winterwald, Eulenwald wecken Emotionen und Assoziationen.

Was übers Jahr in unseren Albwäldern und ihrer Krautschicht alles blüht, krabbelt, fliegt und summt hat Günter Künkele, der Autor des Buches "Steiniges Paradies", mit seiner Kamera in wunderschönen Aufnahmen eingefangen, ebenso wie Stimmungen und verborgene Wunder.

Der Eintritt zu der gemeinsamen Veranstaltung von BNAN und NABU Geislingen ist frei.


26. September 2015 - Biotoppflege Talbachwiese, Unterböhringen

Als Abwechslung zu den vorhergehenden Arbeitseinsätzen auf den steilen Hangwiesen pflegten wir mit der Talbachwiese eine ebene Streuwiese, die uns mit ihrer üppigen Vegetation herausforderte.
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19. September 2015 - Arbeitseinsatz Wiese am Weigoldsberg

Ein einsamer Mäher im Wettstreit mit gemeinsamen Rechern.
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Verdienter Feierabend!
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04. September 2015 - Schülerferienprogramm "Mit dem Ökomobil an die Fils"SFPFils15-03K


Bei unserem Angebot zum Geislinger Schülerferienprogramm darf das Ökomobil nicht fehlen.

Während es im letzten Jahr beinahe nicht möglich war in der hochwasserführenden Fils einen geeigneten Platz zum Forschen zu finden, bestand dieses Jahr die Schwierigkeit in der seichten Fils zwischen den üppig wachsenden Algen Kleinlebewesen aufzustöbern.

Die mit Hilfe eines Siebes gefangenen Tiere wurden dann im Ökomobil unter dem Mikroskop bestimmt und danach wieder im Gewässer freigelassen.
Trotz des heißen Sommers, dem wenigen Wasser und der vielen Algen haben die Teams insgesamt elf unterschiedliche Arten gefunden - von der Neuseeländischen Zwergdeckelschnecke über Stein- und Köcherfliegenlarven bis hin zu den allgegenwärtigen Bachflohkrebsen.

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29. August / 05. September 2015 - Biotoppflege Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach

Die private Wetterstation Geislingen vermeldete "nur" 33,6 Grad - gefühlt war es um einige Grad wärmer.

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Wie wird das Wetter beim zweiten Teil des Pflegeeinsatzes am 05. September?

Die Wetterstation Stötten - 300 Meter über Geislingen gelegen - verzeichnete am 05. September eine Höchsttemperatur von gerade noch 13 Grad. Bei bedecktem Himmel und spürbarem Wind ein deutlicher Kontrast zum vergangenen Wochenende.

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Alle Bilder beider Arbeitseinsätze unter Photos


15. August 2015 - Biotoppflege Kuhbergwiese, NenningenKBW15-02K

warum und wofür?

Für eine Ameise, einen Enzian und einen Schmetterling.
Genauer gesagt:
für den Kreuzenzian (Verbreitung stark zurückgehend, Rote Liste "stark gefährdet") und den Kreuzenzian-Ameisen-Bläuling (Rote Liste Deutschland "vom Aussterben bedroht"). Für den komplizierten Entwicklungszyklus braucht der Schmetterling noch eine Wirtsameise und alle drei ein geeignetes Biotop. Um diese fragile Lebensgemeinschaft zu erhalten muss die natürliche Sukzession durch behutsame Pflegemaßnahmen zurückgedrängt werden.
Von der Pflege der Kalkmagerwiese und der angrenzenden Wacholderheide profitieren natürlich nicht nur die genannten Arten sondern die gesamte Lebensgemeinschaft des südexponierten Hanges mit seinen unterschiedlichen Plfanzen, Schmetterlingen, Heuschrecken und Spinnen. Sehr zur Freude des dort regelmäßig anzutreffenden Neuntöters.

Bilder des diesjährigen Pflegeeinsatzes


10. August 2015 - Biotoppflege Haarbergwiese, Reichenbach i.T.

Außerplanmäßige Pflege der Wiese auf dem Kreuzberg / Haarberg. Ein Fall für die Rentner-Gang.

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08. August 2015 - Mithilfe Biotoppflege Hangwiese im Rohrachtal
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Dort wo gestern noch unsere Expedition im Rahmen des Schülerferienprogrammes stattfand wurde heute bei ähnlichen Temperaturen die Hangwiese abgerecht.

Die Biotoppflege wird von der NABU Gruppe Geislingen und der Stadtverwaltung Geislingen organisiert. In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass die BNAN Bezirksgruppe Geislingen ihre Freunde vom NABU tatkräftig unterstützt, so auch dieses Jahr.



07. August 2015 - Schülerferienprogramm "Unterwegs im Rohrachtal"SFP 15-RRT-1K

Teilnehmer: Qualität statt Quantität
Wetter: sehr heiß bis tropisch

Möglicherweise haben die drückend heißen Temperaturen manche der angemeldeten Kinder von der Teilnahme abgehalten.
Diejenigen die kamen waren aber um so interessierter und bei der Sache, sprich bei den Tieren, die es im Rohrachtal zu beobachten gab.
Und das waren eine ganze Menge: Zauneidechsen, junge Grasfrösche und Erdkröten, verschiedene Schnirkelschnecken, unterschiedliche Grashüpfer, Spinnen und Schmetterlinge, Bachflohkrebse und am Weiherwiesensee einige Blässhühner, Graureiher und Stockenten.



01. August 2015 - Biotoppflege Felsentalwiese, Geislingen-EybachFTW15-1K

BNAN Bezirksgruppe Geislingen, Felsentalwiese auf Gemarkung Geislingen, Schülerferienprogramm Geislingen. Bei soviel Geislingen bietet es sich an, das Ganze miteinander zu kombinieren. Heraus kam ein Schnupperangebot "Mithilfe bei der Wiesenpflege", zu dem sich immerhin fünf Kinder angemeldet haben mit der Bereitschaft, ihre Arbeitskraft für die Natur einzusetzen.

Die zahlreichen BNAN-Aktiven haben dann doch den praktischen Teil übernommen, so dass sich die Schüler mit dem Kennenlernen der auf der Wiese vorkommenden Pflanzen und Tieren befassen konnten.

mehr Bilder unter Photos

Schülerferienprogramm 2015 - wir haben noch Plätze frei

07. August 9.30 - 13.00 Uhr "Unterwegs im Rohrachtal" Teilnahme ab ca. 11 Jahre
04. September 9.30 - 13.00 Uhr "Mit dem Ökomobil an der Fils" Alter: 8 - 12 Jahre
Eindrücke von unseren Veranstaltungen beim Schülerferienprogramm in den letzten Jahren

Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 1 Euro. Rückfragen und Anmeldungen gerne über Kontakt oder über die Stadt Geislingen.


23.Juli 2015 - Pflegeeinsatz Amphibienschutzgebiet Turm
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Die Krebsschere - eine aufgrund ihres jährlichen Vegetationszyklus interessante Pflanze - bildet bei idealen Bedingungen große Bestände mit entsprechender Biomasse. Damit die Wasserfläche nicht komplett durch die Pflanzen bedeckt wird und die Frösche, Kröten und Molche ansprechende Bedingungen vorfinden, muss ein Teil der Pflanzen entnommen werden.

Wer von den Beteiligten den angenehmeren Job hat, derjenige der stoisch in schwül-heißer Luft inmitten des Schnakenschwarms am Ufer die Pflanzen entgegennimmt oder derjenige der sich in unerforschte Tiefen des Tümpels vorwagt sei dahingestellt.
Fotogener ist jedenfalls letzterer.


18.Juli 2015 - Biotoppflege Sielenwangwiese, AuendorfSielenwang 2015-K

Der traditionellen Saisonauftakt unserer Pflegearbeiten hat mit dem Mähen und Abrechen der Sielenwangwiese stattgefunden.

Die nächsten Pflegetermine:

01. August - Felsentalwiese, Eybach
Treffpunkt: 13.00 Uhr Wanderparkplatz Felsental
15. August - Kuhbergwiese, Nenningen
Treffpunkt: 13.00 Uhr Wanderparkplatz Christental
29. August - Galgenbergwiese, Bad Ditzenbach
Treffpunkt: 13.00 Uhr Parkplatz Mineralbad

Bei allen Pflegearbeiten besteht ein Versicherungsschutz.
Für Vesper und Getränke ist gesorgt. Überfordert wird bei uns niemand.
Deshalb: wer Energie, Lust und Laune hat kann bei uns gerne mal vorbeikommen.


11.Juli 2015 - vom Pfaffental zu den Dolomitheiden bei EglingenGlockenblume

Während die vorhergehenden Exkursionen unter dem Motto gestanden haben könnten "warum in die Ferne schweifen, wenn ..." führte uns die Juli-Exkursion über den Tellerrand des Filstales hinaus ins Große Lautertal und auf die Münsinger Alb, mitten ins Betreuungsgebiet der Bezirksgruppe Reutlingen, die sich sehr zahlreich zu uns gesellte. Die Alb, die sich von Westen als die homogene Blaue Mauer präsentiert, ist in Wirklichkeit viel kleinräumig unterschiedlich strukturiert. So kommen beispielsweise auf der Donauseite der Alb andere Pflanzengesellschaften vor wie auf der Neckarseite, oder auf Dolomit eine andere Flora wie auf den Feuersteinlehmen des Albuchs.
Unser Weg zu der im Filstal so nicht vorkommenden Pflanzenwelt führte uns vom Pfaffental mit seinen breitblättrigen Glockenblumen zu den aufgrund der hohen Temperaturen größtenteils verblühten Heiden der Albhochfläche. Die Heide hat aber auch im ausgetrockneten Zustand Eindruck hinterlassen.

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6.Juni 2015 - An den Hülben der "Rauhen Wiese"Kolmannsh


Trotz sommerlich heißen Temperaturen - dr'Schwab däd saga „Saumäßig Hois" - erschienen fast vierzig Personen zu unserer Exkursion zu den geologischen und botanischen Besonderheiten auf der „Rauhen Wiese" bei Böhmenkirch. Die „Rauhe Wiese" ist eine weite, flache, oberflächlich entkalkte Mulde mit einer mächtigen Schicht aus Feuersteinlehm in der zahlreiche Dolinen und Hülben zu finden sind.
Die erste Station war die Neue Hülbe. Dort berichtete Dr. Brigitte Walderich von ihren Forschungen an der reichhaltigen Algenflora, die sie in jungen Jahren durchführte.
Michael Nowak klärte die Teilnehmer an der Westlichen Birkenhülbe über die Libellenfauna des Landkreises Göppingen auf. Viele der 51 im Landkreis nachgewiesenen Libellen kommen an den Hülben der Rauen Wiese vor, einige sogar nur dort.Birkenh
Unser nächstes Ziel war die Kohlmannshülbe, bei der Ludwig Walderich auf die im Schatten der Moorbirken wachsenden Pflanzen wie Kuckuckslichtnelke, Fieberklee, Schlangenknötrich, Sumpf-Blutauge oder Blutwurz hinwies.
Vorletzte Halt der schweißtreibenden Führung war der Erdfall Schiltenbang, eine imposanten Doline mit 10 Metern Tiefe und 45 Metern Durchmesser, bevor es zur letzen Station ging, dem schattigen Biergarten im Weiler Heidhöfe.

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23.Mai 2015 - Orchideenblüte am HaarbergHaarberg2015

Eine Veranstaltung mit Tradition - die BNAN-Exkursion zur Orchideenblüte an den Haarberg, die immer am letzten Samstag im Mai stattfindet.
Wie in den Jahren zuvor haben wir die Exkursion wieder in Kooperation mit einem befreundeten Naturschutzverein durchgeführt. Dieses Jahr mit der NABU Gruppe Süßen.
Überraschend war, dass der Synergieeffekt voll zugeschlagen hat: 1 Verein + 1 Verein ergibt in der Summe über 70 Teilnehmer.

Was wollen wir mit der jährlichen Veranstaltung erreichen?

dem Blumenfreund die mehr als zehn blühenden Orchideenarten und deren Schutz nahebringen

mit unserem Infostand den Wanderer auf die am Haarberg vorkommenden Tiere und Pflanzen hinweisen

die notwendige, schweißtreibende Arbeit des (ehrenamtlichen) Naturschutzes, die zur Erhaltung dieser Landschaft beiträgt, erklären


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07.Mai 2015 - Das Geheimnis der 7 Rondellen7Rondellen2015

Wird diese Schar, die den beiden Vierbeinern so furchtlos entgegentritt, das Geheimnis lüften?

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Unser Chronist hat zur Abwechslung das Abenteuer als Bildergeschichte dokumentiert:

Es war einmal an einem Samstag, das Wetter nicht schön wie im Bilderbuch - eher wechselhaft mit eingen, teils heftigen Schauern ....





01.Mai 2015 - Erlebniswandertag in WiesensteigWiesensteig2015-2a

Nach zweijähriger Abstinenz wollten wir wieder beim Erlebniswandertag mit einem Infostand auf die Belange der Natur aufmerksam machen und die Teilnehmer über die im Filstal vorkommenden Tier- und Pflanzenarten informieren.
Leider musste die Veranstaltung aufgrund des Dauerregens abgesagt werden.
Unseren Infostand bei gutem Wetter zeigen die Bilder aus dem Jahr 2012.

Bilder aus dem Jahr 2012



25.April 2015 - Spaziergang im RohrachtalRohrachtal-Weiherwiesen-2015

Die zweite Exkursion des Jahres 2015 fand vor der Geislinger Haustür im Rohrachtal statt. Inzwischen ist der Wald zu einem großen Teil belaubt und die Frühblüher des Kleebwaldes am verblühen. Dafür patrollieren die ersten Aurorafalter am Weg entlang. Unser gemütlicher Gang führte entlang des barrierefreien Naturlehrpfades zur Wasserfläche im Tal. Dort konnten mit ein wenig Aufmerksamkeit die meisten der dort vorkommenden Brutvögel - Zwergtaucher, Bläss- und Teichhühner, Stockenten und einige Graureiher - beobachtet werden.

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28.März 2015 - Frühling im LonetaLonetal-Fohlenhaus 15-01l


Am Samstag den 28. März erschienen bei gutem Wanderwetter 22 Personen zu der von Ludwig Walderich geführten dreistündigen Exkursion auf dem Wanderparkplatz Salzbühl im Lonetal bei Bernstadt. Steinzeitliche Jäger, Sammler, Künstler und Handwerker haben viele Spuren in den Höhlen des Tales hinterlassen. Einige der Funde gehören weltweit zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit.
Los ging es talabwärts in Richtung Fohlenhaus. Nach einem kurzen Wegstück grüßten uns schon die ersten Märzenbecher und Gelbsterne aus dem Wald. Unterwegs erinnerte eine historischen „Wässre" an die landwirtschaftliche Nutzung der Lone. Vorausgesetzt der immer wieder im verkarsteten Untergrund versickernde Bach führt überhaupt Wasser.
Das Fohlenhaus - auch seine Höhlen sind prähistorische Fundstätten - ist ein auffallender Jahrmillionen alter Kalksteinfelsen, der seinen Namen nach seiner Form erhalten hat. Es lässt sich leicht vorstellen wie vor 9000 Jahren von hier aus die Jäger der Mittelsteinzeit auf die Jagd gezogen sind. Der Rückweg auf der anderen Talseite führte uns vorbei an einem großen Märzenbecherstandort und wir entdeckten auch Leberblümchen, Seidelbast, Lungenkraut Buschwindröschen, Scilla und andere Frühlingsblüher.

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